Es gibt kaum etwas, was nervender sein kann als eine nicht funktionierende Tastatur. Egal ob am Laptop oder am Desktop-Rechner. Tippt man am Handy oder Tablet, kommt neben der Schnelligkeit, mit der man eben mal auf eine SMS oder eine andere Benachrichtigung antworten will, noch hinzu, dass man keine „richtige“ Tasten hat. Und selbst wenn man sich an deren Verhalten gewöhnt hat – es gibt immer gute Gründe, sich über die Tastatur aufzuregen. Sei es, weil die Autokorrektur mitdenkt und die dümmsten Vorschläge sofort in die Tat umsetzt oder weil die angeblich selbstlernende Funktion ihre Bezeichnung nicht verdient.

Kostenlose App

Wer auf der Suche nach einer Alternative zur Default-Tastatur ist, sollte SwiftKey eine Chance geben. Die kostenlose App gibt es für Apple- und Android-Geräte in den jeweiligen Stores. Neben unterschiedlichen Themes (zusätzliche sind kostenpflichtig), die die Tastatur unterschiedlich einfärben, kann man die Größe ändern und einstellen, ob man „normal“ tippen oder lieber wischen möchte. Außerdem kann man unter anderem wählen, wie schnell die Tastatur auf den Tastendruck reagiert, ob man bei langem Tastendruck Akzente sehen und ob man den Ziffernblock einblenden möchte. Die Autokorrektur kann man natürlich auch abschalten. Vertipper merkt sich SwiftKey auch, die kann man aber einfach wieder aus den Vorhersagen löschen.

Was für mich SwiftKey unschlagbar macht, ist zweierlei:
Über das Google-Konto synchronisiere ich die Worteingabe zwischen  Handy und Tablet.  Einmal eingerichtet, lernt die App innerhalb kurzer Zeit, was ich tippen will und schlägt die richtigen Wörter vor.
Weil ich neben Deutsch auch in Englisch tippe, habe ich  das Wörterbuch für britisches Englisch installiert. Den Wechsel zwischen Deutsch und Englisch erkennt SwiftKey ohne Probleme. Lediglich in der Beta-Version, die ich seit ein paar Tagen zusätzlich installiert habe (ja, ich gebe zu wegen der neuen Emojis), scheint diese Erkennung minimal langsamer abzulaufen.

Für mich ist SwiftKey mittlerweile die App, auf die ich am wenigsten verzichten möchte.

 

Theme1

Änderungen in den Einstellungen kann man gleich testen. Screenshot: Petra Breunig

Theme2

Nochmal, aber mit einem anderen Theme für die Tastatur. Screenshot: Petra Breunig