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Bücher, Filme, Technik und Benedict Cumberbatch – auf Deutsch and in English

Kategorie: Allgemein (Seite 1 von 4)

Charlie Lovett: The Bookman’s Tale

Little is known about William Shakespeare, the playwright some consider the best ever, some think he has never lived.  What if a bookseller found a book that could prove that Shakespeare not only lived but has really written all the plays? But it’s not the famous writer that attracts Peter Byerly’s attention. When opening an 18th century study about Shakespeare forgeries, the bookman is struck by a painting of a woman who looks like his beloved wife Amanda. But why the resemblance? Peter who has lost every will to live after the sudden death of Amanda, finally discovers his passion for books again.

„Peter was in no hurry to open the door. It had been nine months since he had entered a bookshop; another few minutes wouldn’t make a difference.“

„The Bookman’s Tale“ is one of those novels that lure the reader inside its story from the very first sentence and is unwilling to let him live his life until the book is finished. Charlie Lovett has mixed a love story of two people from very different backgrounds sharing the love for one another and the passion for books, literature and history. The story is set in London and the Welsh countryside round Hay-on-Wye and is alternating between the present, Peter’s and Amanda’s past and the 16th and 17th century. What could be confusing, keeps the reader hooked and eager to find out how the story and the fate of the characters unfolds. The novel is a lovely read for booklovers who should not be afraid to learn a little bit of William Shakespeare.

 

Photo: Petra Breunig

Charlie Lovett: The Bookman’s Tale – A Novel of Love and Obsession, Alma Books, £ 7.99

Bücher für den Sommer

Wenn der Jahresurlaub naht, überlegen sich auch Wenigleser, welche Bücher sie mit in den Urlaub nehmen wollen. Und auch wenn mittlerweile diverse Lese-Apps die von Werbemenschen gern zitierte Bibliothek in die Hosentasche befördern, so nehmen doch viele lieber das günstigere Buch mit an den Strand statt das teure Tablet. Wahlweise (und wegen der leichteren Lesbarkeit im hellen Sonnenlicht) gerne auch einen E-Reader wie den Tolino). Was also lesen? Vielleicht eines dieser Bücher:

Berührend
Ian McEwan: The Child in Time (deutsch: Ein Kind zur Zeit, Diogenes, 12 Euro): Stephen und Julie führen ein perfektes Leben bis die dreijährige Tochter Kate beim Einkaufen im Supermarkt plötzlich verschwindet. Der Alptraum aller Eltern und die sich daraus ergebenden Konsequenzen für ihr weiteres Leben erzählt Ian McEwan mit viel Gefühl, aber ohne sentimentalen Kitsch. Mein ausführlicher Buchtipp steht hier.

Spannend
Robert Galbraith: The Cuckoo’s Calling (Der Ruf des Kuckucks, Blanvalet, 9,99 Euro): Der Privatdetektiv Cormoran Strike  beschäftigt sich mit dem tragischen Tod des berühmten Models Lula Landry, das von seinem Balkon im Londoner Mayfair in den Tod stürzt. Und damit, dass er sich eigentlich keine Sekretärin leisten kann. „Der Ruf des Kuckucks“ ist der erste Band einer vorerst dreiteiligen Krimireihe, auf die ich schon mal hingewiesen habe.

Rosa
Martin Suter: Elefant (Diogenes, 24 Euro): Ein kleiner rosa Elefant tritt plötzlich in das Leben des Obdachlosen Schoch – und der Leser muss herausfinden, ob das kleine Wesen echt ist oder nur eine Rauschfantasie. Mehr zum Buch steht hier.

Ein Klassiker:
Stefan Zweig: Die großen Erzählungen (dtv, 9,90): Wer den Schriftsteller Stefan Zweig schon immer mal entdecken wollte oder schon lange nicht mehr gelesen hat, sollte zu dieser Ausgabe greifen, die unter anderem auch  „Die Schachnovelle“ enthält und über die ich hier etwas ausführlicher geschrieben habe.

Samuel Selvon: Die Taugenichtse

Es ist das „Zentrum der Welt“, „die großartige Stadt London“ ist Ziel all ihrer Sehnsüchte. In den 60er Jahren des vorherigen Jahrhunderts kamen zehntausende Zuwanderer aus den westindischen Inseln in die britische Hauptstadt, um sich hier eine neue Existenz aufzubauen, so wie die Landsleute vor ihnen, die von der Regierung 1948 als billige Arbeitskräfte ins Land geholt wurden. In London mussten sie sich nicht nur in einer neuen Umgebung zurechtfinden. Sie waren auch gezwungen, sich mit vorher vollkommen unbekannten Gegebenheiten auseinandersetzen. Statt im heißen Klima der Tropen mussten sie lernen, mit den Wetterkapriolen zu leben und sich gegen die winterliche Kälte zu schützen.

„Was hat eine Stadt, was hat irgendein Ort in der Welt, dass man ihn so sehr mag und nirgendwo anders hinwill?“

Moses ist einer dieser „Mokkas“, der vor ein paar Jahren nach London gekommen ist. Ihn lässt Samuel Selvon seinen Roman „Die Taugenichtse“ erzählen. Das tut er so, wie er seinen Freunden etwas erzählen würde, im gebrochenen Englisch der Einwanderer, manchmal auch über längere Absätze ohne jegliche Satzzeichen. Etwas gewöhnungsbedürftig, aber nicht ohne Charme und auf jeden Fall viel direkter als wenn ein allwissender Autor gleichsam als Sprachfilter fungieren würde.  Und so erreichen Sorgen und Frust der Einwanderer den Leser unmittelbar, das Unverständnis darüber, dass sie obwohl sie in den Fabriken schuften, von den Einheimischen nicht anerkannt werden:  „In London akzeptiert uns keiner.  Nicht richtig“, sagt Moses und ist froh, dass wenigstens die regelmäßigen Treffen der Einwanderer Gemeinschaft schaffen.

Die Originalausgabe ist schon 1956 erschienen. Angesichts der vielen Übersetzungen aus dem Englischen, die bei uns im Handel sind, ist es eigentlich unverständlich, weshalb die deutsche erst jetzt erschienen ist.  Die wunderbare Ausgabe, die jetzt vorliegt, verdient ein breites Publikum.

 

Foto: Petra Breunig

Foto: Petra Breunig

Samuel Selvon: Die Taugenichtse, dtv, 14, 90 Euro.
Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt.

This is to you, Twitter

Dear Twitter,

I have to say that it wasn’t love at first sight. Not at all.

When I decided I needed an account, I was bored and frustrated. Because I didn’t understand you. Not at all.

But then BBC’s „Sherlock“ came my way and I fell in love with Benedict Cumberbatch and the series as a whole (or at least the episodes I managed to watch).  And I wanted more. More information about every tiny detail I could get my hands on it. There wasn’t much out there. But you, Twitter, had some lovely accounts that offered all I needed.

You made me tweet  in English (and the English version of this blog wouldn’t exist without you) which has been quite a challenge. You will never imagine how difficult it was to get the very first tweet out there. And how thrilling it was to learn that you, Twitter, wasn’t a mere stream of information. People actually reacted, responded to my tweets, connected my to their conversations. People I wouldn’t have met without Sherlock and Twitter.  Some of them I managed to meet in RL, some of them I only know because of their Twitter but I miss them when they don’t update their status and am worried when I don’t see them online for a few days without warning.

Critics might say that this is how internet addicts behave and I should get myself some help to get rid of my addiction. But if it is an addiction – chatting with people from all over the world, learning new things from a variety of topics, getting news updates almost the minute stories are happening – then I am an addict. But as Sherlock would say: I’m just a user.

And I like it that way

Petra

xx

Uwe Hauck: Depression abzugeben

Wer noch nie selbst betroffen gewesen ist, kann nicht nachvollziehen, wie das ist. Depressionen zu haben. Panikattacken. Einfach so. Scheinbar ohne einen wirklichen Grund. Für einen Betroffenen kann das nicht nur lästig sein und das ganz normale Leben einschränken. Es kann lebensbedrohlich sein – wenn man scheinbar keinen Ausweg mehr weiß, als sich das Leben zu nehmen.

An diesen Punkt kommt Uwe Hauck als er nach einem Gespräch mit seinem Chef schlicht nicht mehr weiter weiß. Jenseits der Frage, ob er seinen Job gut macht oder nicht, fühlt er sich in seiner Art zu leben eingeschränkt, ja angegriffen. Unter anderem wird ihm verboten, Twitter während der Arbeitszeit zu nutzen und ihm nahegelegt, sich doch überhaupt mit dem ganzen Internet zurückzuhalten, am besten „sich dort zu löschen“. Für Uwe Hauck, der unter dem Account @bicyclist twittert, unverständlich, weil ihn seine „Twittergemeinde bei Verstand (hält). Dort kann ich mich immer mit jemanden austauschen.“ Sein Selbstmordversuch, der vor allem dank seiner Frau Sibylle scheitert, ist der Anfang von mehreren, schier endlosen Klinikaufenthalten, die keineswegs schnurstracks zur Besserung führen. Uwe Hauck ist immer wieder verzweifelt, sieht keinen Sinn in den diversen Therapieformen und -gruppen, will abbrechen. Wieder ist es seine Frau und seine Familie, die ihn dazu bringen, nicht aufzugeben.

„Als ich an diesem Abend unter die Bettdecke schlüpfe, fühle ich mich zum ersten Mal entspannt. Langsam bin ich angekommen, habe akzeptiert, dass ich  hier erst mal bleiben muss.“

Und er kommt zu der Erkenntnis, dass er die Prioritäten in seinem Leben anders setzen, sich nicht mehr selbst unter Druck setzen muss. Er schreibt offen über seine Krankheit, zunächst auf seinem Blog und auf Twitter (unter dem Hashtag #AusDerKlapse) und erhält Zuspruch und Aufmunterung. Sein Buch „Depression abzugeben“ ist so direkt und ohne schulmeisterliche Ratschläge geschrieben, wie eine gute Unterhaltung auf Twitter läuft. Denn Twitter ist nicht böse, „Man sollte Twitter nicht als etwas Schlimmes verbannen, sondern in die Therapie mit aufnehmen.“

Uwe Hauck: Depression abzugeben, Bastei-Lübbe, 10 Euro, E-Book: 8,49 Euro.

 

William Shakespeare: Die Fremden

Es klingt wie eine Szene aus unserer Zeit. Die Londons Händler und Handwerker  fühlen sich durch die Fremden benachteiligt. „Die Fremden“, das sind Menschen aus Frankreich und Flandern, die unter anderem wegen religiösen Gründen ihre Heimat verlassen haben und in London Schutz suchen. Aus den mittellosen Flüchtlingen sind im Lauf der Zeit wohlhabende Handwerker geworden, die den Einheimischen Arbeit wegnehmen. Eine Befürchtung, die sich 1517 in feindseligen Aufständen entlud.

Diese historischen Ereignisse verarbeiten fünf Autoren um 1600 zu einem Theatermanuskript. Mit Hilfe moderner Verfahren konnten Experten einen dieser Autoren als William Shakespeare identifizieren. Der Teil des Stückes, der von Shakespeare geschrieben wurde, ist als „Die Fremden“ in einer zweisprachigen Ausgabe mit zahlreichen Erläuterungen im dtv erschienen.

Auch wenn es nur eine Ausschnitt aus dem nie aufgeführten Stück „Thomas Morus“ über den berühmten Staatskanzlers ist, so wird doch deutlich, dass Shakespeare immer aktuell ist. Die Rede, die er Thomas Morus halten lässt, ist nicht nur zutiefst menschlich. Sie bringt die gewalttätigen Aufständischen mit simplen Aussagen, die an die Vernunft appellieren, zum nachdenken darüber, dass sie sich nicht nur gegen den König, der die Fremden willkommen heißt, erheben. Denn ein Ungehorsam gegen den König heißt letztlich auch Ungehorsam gegen Gott, der nach dem Verständnis der Zeit durch den König regiert.

„Look, what you do offend you cry upon,
That is, the peace. (…)
To any German province, to Spain or Portugal,
Nay, any where that not adheres to England:
Why, you must needs be strangers. Would you be pleased
To find a nation of such barbarous temper, (…)
Wet their detested knives against your throats.“

Mag der Text nicht an die meisterhaften Stücke William Shakespeares heranreichen, so ist er doch – auch dank des Vorworts des SZ-Autors Heribert Prantl und der umfangreichen Anmerkungen von Übersetzer und Herausgeber Frank Günther lesenswert.

 

Frank Günther (Hg): William Shakepeare – Die Fremden, dtv, 6 Euro.
Das Buch wurde mir freundlicherweise vom dtv zu Verfügung gestellt.

Foto: Petra Breunig

Foto: Petra Breunig

Das Originalmanuskript liegt in der British Library in London, die weiterführende Artikel über William Shakespeare auf ihrer Seite zur Verfügung stellt.

Schreiben Sie mir, oder ich sterbe

„Mein Engel, mein alles, mein Ich“  – Ludwig van Beethoven war nicht nur ein genialer Komponist. Er konnte auch Liebesbriefe schreiben. So wie viele andere berühmte Männer und Frauen, die auf den drei CDs „Schreiben Sie mir, oder ich sterbe“ unter anderem von Sascha Rothermund, Götz Otto, Martina Gedeck und Anna Thalbach gelesen werden. Die unterschiedlich langen Stücke – meist sind es an die zehn Minuten  – geben Einblicke in sehr private Gedanken des jeweiligen Verfassers und gleichzeitig auch in eine Zeit, in der man sehnsüchtig auf Nachricht von einem geliebten Menschen gewartet hat, statt ihn jederzeit übers Internet kontaktieren zu können.

Spätestens seit ich die wunderbaren Bücher „Letters of Note“ und „Letters of Note II“ (beide Einträge sind auf Englisch) für mich entdeckt habe und die Veranstaltung „Letters Live“ in London erleben durfte, bin ich von historischen Briefen fasziniert. Diese drei CDs werden gleichermaßen ruhig und leidenschaftlich von wunderbaren Sprechern gelesen. Am Ende des eigentlichen Briefes wird jeweils der historische Kontext des Briefes erklärt. Diese hörenswerte Sammlung verkürzt nicht nur lange Bahnfahrten, sie macht Lust auf mehr.

Foto: Petra Breunig

Foto: Petra Breunig

 

Schreiben Sie mir, oder ich sterbe. Liebesbriefe berühmter Frauen und Männer. Herausgegeben von Petra Müller und Rainer Wieland. Random House, 3 CDs, Laufzeit, 3 Stunden, 15 Minuten, ca 20 Euro.
Die CDs wurden mir freundlicherweise von Randhom House zur Verfügung gestellt.

James Rhodes: „Life’s too short to pretend“

Ahead of his upcoming tour in  Germany, Austria and Switzerland, James Rhodes kindly answered a few questions. No idea how he does it, but the answers hit my inbox in no time 😉

You have been on tour recently and will have a couple of concerts in Germany, Austria and Switzerland. Do you have time to stroll a bit through every town you are in? And if so are you looking for something typical in the town you are in?
I really hope so. Some days I’ll have more time than others but ideally I’ll always be able to stroll around and explore new places – most of these cities are new to me and I can’t wait.

How are you preparing for the concert in the evening? Is it important for you to relax, sleep in or are you too excited to be calm?
It’s a real mixture – on a perfect day I’ll be well rested and excited (in a call way!). But of course lots of the time I’ll be stressed and anxious and grumpy. But then I’m that way with everything not just concerts.

Is it difficult to concentrate when playing in a new hall?
Not usually. Sitting at the piano is the best place for me, whatever the hall is like.

You are quite active on Twitter where you are not only funny or chat about ordinary things. You are very open when it comes to topics such as depression or the abuse you suffered as a boy. Is it some kind of therapy for you? And are the internet/ social media stressful sometimes?
I love Twitter. I’ve met some wonderful people on there and been very lucky in that I haven’t come across much nastiness. I think loneliness can be really debilitating for people especially if they’re a bit wobbly emotionally (like me), so social media can be a really positive thing. I think it’s important to just be myself whether it’s with a friend in a cafe or online, it’s always the same me. Life’s too short to pretend.

When meeting fans it seems you are really enjoying it. Is there anything you want to tell them?
Thank you! That’s the main thing. It’s appreciated more than they know and it makes me feel all warm inside. Don’t ever feel shy about coming to say hello 🙂

I met James Rhodes in September 2015 after a talk at The Guardians' and asked for a selfie. Photo: Petra Breunig

I met James Rhodes in September 2015 after a talk at The Guardians‘ and asked for a selfie. Photo: Petra Breunig

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You can find more about James Rhodes on his side where there are also links to tour dates, his Sound Cloud and his Twitter – and on this blog

All dates for his upcoming tour are in this poster: jamesrhodestourposter2016

Buchpassion: Lesend Welten entdecken

Bücher. Ich weiß nicht, ob es jemals eine Zeit gab, in der Bücher nicht für mich wichtig waren. Sobald ich lesen konnte und einen Leseausweis für die örtliche Bücherei hatte, gab es für mich nichts Schöneres als ganze Nachmittage zu verlesen, mich in immer wieder neue Geschichten und Figuren zu verlieren. Auch heute noch ist ein gutes Buch immer noch etwas, das es mit jedem Film aufnehmen kann. Jedenfalls für mich.

Faszination Lesen

Woher dieses Leidenschaft kommt, weiß ich nicht genau. Vielleicht war es das Lesen an sich, also die Fertigkeit, aus Zeichen Worte zu formen und sie zu verstehen. Denn seltsamerweise kann ich mich genau an das Gefühl erinnern, als Worte nur schwarzes Gekritzele in einem Buch waren. Es gibt sogar ein Buch, in dem ich –  noch des Lesens unkundig – die Leerstellen nach Absätzen mit unsicheren Kuli-Linien  bis zum Seitenrand füllte. Offenbar war es für mich vollkommen unverständlich, weshalb die schwarzen Zeichen einfach aufhörten. Als  aus den schwarzen Flecken Buchstaben, Wörter, Sätze und schließlich eine ganze Geschichte wurden,  war ich der Faszination Lesen erlegen und bin es bis heute.

Freilich hat sich meine Leidenschaft im Laufe der Zeit verändert. Ich habe mal mehr, mal weniger gelesen. Es kamen neue Autoren hinzu, während andere aus meinem Buchleben verschwanden. Gleichzeitig habe ich begonnen, mich für Technik und das Internet zu interessieren. Irgendwann legte ich meinen ersten Blog an, es entstand mein erster Blogeintrag und es kam ein Kindle, später ein Tablet hinzu (der neueste Zuwachs ist ein Tolino). Nach und nach habe ich wieder begonnen, Englisch zu lesen und zu schreiben, zuerst zaghaft auf Twitter, dann auf meinem Blog, zuerst über meine Lieblingsserie „Sherlock“ und dessen Hauptdarsteller  Benedict Cumberbatch, dann über Bücher, auch über die,  die ich auf Englisch gelesen hatte – irgendwie fällt es mir leichter in der Sprache zu schreiben, in der ich die Bücher gelesen habe.

Eines ist aber über all die Jahre gleich geblieben: Lesend Neues entdecken, die Welt um mich herum völlig vergessen und nach Stunden wieder aus dem Buch auftauchen (wobei es nicht immer Belletristik sein muss, die ich spannend finde) und der Wunsch, das nächste Buch anzufangen.

David Lagercrantz: Fall of Man in Wilmslow 

It is a novel. A fiction, not a documentary about the life of Alan Turing. This is important because people tend to take every word for granted, weighing it carefully, comparing it to proved facts about the man who helped to break Nazi Germany’s Enigma code.

David Lagercrantz takes those facts and some more (Alan’s homosexuality, his somehow awkward behaviour, his genius) and unfolds his story from the very last day of Alan’s life and the moment his corpse is discovered by a local policeman. This man, Detective Constable Leonard Corell, takes a very special interest in this case that seems to be nothing more than suicide. Step by step he dives deeper into the life and thinking of Alan Turing – a journey which doesn’t leave his own life untouched.

„(I)f indeed anyone was an unbreakable code then it was Alan himself.“

„The Fall of the Man in Wilmslow“ is a thrilling story that hooks you from the very first page. If (and this is an if I only can claim for myself) you already know something about Alan Turing’s life and impact. Then you find hints you have read elsewhere, imagine pictures, films or documentaries you have seen or listen to and you will be able to find your pace between fact and fiction this novel is constantly mixing up. If you haven’t stumbled upon Alan Turing at all, you probably will be lost in between the complexity of the story that hops from the past to the present and back again, changes perspectives and comes  up with names and places you might find confusing because you have never heard of them. If you still want to find out more about Alan Turing, start with a biography (or click on the link given below).

FallOfMan

David Lagercrantz: Fall of the Man in Wilmslow. The death and life of Alan Turing. A Novel, MacLehose Press, about 9£.

You find more about Alan Turing here on my blog.

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