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Bücher, Filme, Technik und Benedict Cumberbatch – auf Deutsch and in English

Kategorie: Benedict Cumberbatch (Seite 2 von 6)

Sherlock – The Abominable Bride

When learning about a Sherlock special to be aired round Christmas, the speculations where afoot. A special! Not only way ahead of series 4 that will be aired some when on 2017 but a sort of stand alone episode settled in Victorian London! How would this fit into the beloved Sherlock situated in our times in London, with the beloved sociopath using every new gadget including the internet of course to help him finding the solution of his cases?

To be honest: Mark Gatiss and Steven Moffat not only created a good film that was entertainment. It was full of hints both to the original canon and the genius Sir Arthur Conan Doyle who created perhaps the most famous detective who has never lived and who will never die. It was also a bow to the fans offering them lots of hints to previous episodes. All in all “The Abominable Bride” was a fantastic ride, although settled in an area without modern day’s stress and hectic but with cabs instead of taxis or the tube, with letters and telegrams instead of text messages or emails, that didn’t lose the dynamic that is one of the defining parts of BBC’s modern Sherlock. Together with the brilliant cast and crew that put all their love and abilities into every single scene, this episode has everything the fandom wanted. And so much more.

Sherlock und Deutschland

Es ist eines dieser Dinge, das ein ständiges Ärgernis ist, der Satz “Dieses Video ist in Ihrem Land nicht verfügbar.” Nun mag es irgendwo in den Tiefen des Rechts berechtigte Gründe für diese Sperre geben. Unbegreiflich ist es, wenn solche Gründe, die Ausstrahlung einer weltweit populären Sendung wie das Weihnachtsspecial der erfolgreichen BBC-Serie “Sherlock – The Abominable Bride” in Deutschland nicht nur im Fernsehen verhindern. Sondern auch wohl wegen des Erstausstrahlungsrechts der ARD eine zeitnahe Übertragung im Kino verbieten. Denn die deutsche Fassung, wird irgendwann (Vermutungen gehen Richtung Ostern) unter dem Titel “Die abscheuliche Braut” synchronisiert laufen.

Wohlgemerkt: synchronisiert! Keine Zweikanaltonfassung obwohl das technisch gesehen – siehe Arte – keinerlei Probleme machen dürfte, keine OmU-Version in der Mediathek – siehe ZDF und das jüngste Beispiel “The Fall”. Auf Anfragen unter anderem der Fanseite “Sherlock DE” gab es wohl keine Reaktionen. Auf meine E-Mail an die Zuschauerredaktion (siehe Screenshots) mit dem Hinweis darauf, dass echte Fans die Folge sowohl im Kino als auch später im Fernsehen anschauen und es daher sicher nicht zum Verlust von Einschaltquoten kommen würde, verbunden mit der Bitte, die negative Entscheidung doch noch einmal zu überdenken, bekam ich die die lapidare Antwort doch noch einmal zu einem späteren Zeitpunkt nachzufragen. Die Tatsache, dass die Folge am 1. Januar ausgestrahlt werden würde, war der Zuschauerredaktion am 23. Dezember offenbar noch unbekannt.

Screenshot: Petra Breunig

Screenshot: Petra Breunig

 

 

Screenshot: Petra Breunig

Screenshot: Petra Breunig

Genauso unbekannt dürfte es offenbar den Veranwortlichen sein, dass Sherlock eine absolute Erfolgsserie ist – eine Tatsache, die noch am Tag danach beim Schreiben dieses Blogeintrags dadurch bestätigt wird, dass der Hashtag #Sherlock in den deutschen Twittertrends ist. Obwohl die BBC hierzulande offiziell nicht empfangbar ist. Was bleibt, ist die vage Hoffnung, dass Zuschauer irgendwann die Originalfassungen im Fernsehen gezeigt bekommen oder dass die BBC als Pay-TV das Licht deutscher Wohnzimmer erblicken wird. Bis dahin bleiben den Fans Livestreams und DVDs/Blurays. Denn wie Sherlock sagt: “You know my methods, John”.

 

Das Titelbild dieses Beitrags ist hier zu finden.

[Update: Laut dieses BBC-Entertainment-Journalisten haben 8,4 Millionen Zuschauer das Special bei der Erstausstrahlung in der BBC angeschaut. In diesen Zahlen sind spätere Aufrufe, etwa in der Mediathek der BBC, dem iPlayer, nicht enthalten.

[Update 5. Januar: Die ARD-Zuschauerredaktion hat mittlerweile auch mit eine Standardantwort geschickt. Auf weitere  Aspekte meiner E-Mail wird gar nicht eingegangen.

Screenshot: Petra Breunig

Screenshot: Petra Breunig

 

Screenshot: Petra Breunig

Screenshot: Petra Breunig

 

[Update 11. Januar: Die deutsche FanseiteSherlock_DE hat zu diesem Thema  einen offenen Brief and die ARD geschrieben. Er ist hier zu finden.

So it’s Doctor Strange then

“I’m never bored”, John Watson says to Mycroft when asked what it is like living with his brother Sherlock. The same is true for Benedict Cumberbatch’s fans: When the actor isn’t busy solving crimes as the highly functioning sociopath who will be back in the special “The Abominable Bride” on New Year’s Day on BBC One he dives into all kind of topics – and takes the Cumbercollective on a fantastic trip into the unknown.

On that trip we  learned about Enigma and the Codebreakers at Bletchley Park when Benedict played Alan Turing in “The Imitation Game”. In  “Black Mass” we found ourselves in Boston in the 1970s where Benedict as William Bulger is not only a senator but also the brother of the criminal Whitey Bulger (Johnny Depp). We read William Shakespeare’s “Hamlet” (again) to prepare for Benedict’s performance at the Barbican earlier this year. Luckily this was not only a once in a lifetime experience but another step in the career of that amazing actor who will be Richard III in the second series of BBC Two’s “The Hollow Crown” to be aired some when in 2016. (Because it’s a three part series, better prepare for it and read Henry VI and Richard III.).

And so it’s Doctor Strange then. A fictional superhero who protects earth from mysterious villains with the help of his own magical abilities – at least that is what I have learned so far. But it’s still time for diving into the unknown world of Marvel, open a new door and proving the fact that Benedict is just fantastic.

Doctor Strange will be released in the UK on 28th October.

Benedict schreibt an den Nikolaus

Lieber Nikolaus,

mein Freund bat mich, Dir zu schreiben. Ich muss zugeben, es ist schwierig, die richtigen Worte zu finden. Das liegt bestimmt daran, dass wir es als Erwachsene etwas lächerlich finden, Dich um etwas zu bitten, denn irgendwie ist unsere Zeit mit Dir vorbei. Wir kaufen unsre eigenen Geschenke, haben unser Schicksal selbst in der Hand, übernehmen die Verantwortung für unser Handeln und leben in der Welt, die wir selbst geschaffen haben. Deshalb wenden wir uns nicht an Dich und bitten Dich um Hilfe beim Umweltschutz, der Flüchtlingskrise, dem NHS (Nationalen Gesundheitssystem in Großbritannien), Bildung, Tafeln, Menschenrechten, Fundamentalismus und Kriegen. Und das, obwohl wir Gott weiß alle Hilfe brauchen, die wie kriegen können, um mit diesen mnschengemachten Problemen und vielen anderen zurechtzukommen.

Dabei liegt es nicht daran, dass Du nicht voller Leidenschaft und Freude bist. Du bist toll. Und das obwohl Du unterschiedlich eingefärbt wurdest für Firmen und dafür missbraucht wurdest, einen verrücktgewordenen Materialismus zu versinnbildlichen, obwohl Du wahrscheinlich aus einem bestimmten heidnischen Druiden-Ritual stammst – Millionen Kilometer entfernt von irgendwelchen  Wünschen nach sich spontan selbst entzündenden Hoverboards. All das führen kindische Erwachsene erst mal zynisch an, bevor sie ihren ganz eigenen Moment haben, in dem sie an Dich glauben und davon überzeugt sind, Zeit zu verschwenden. Denn eigentlich  bist Du nicht für Erwachsene da, sondern für Kinder. Kinder, die etwas Geheimnisvolles brauchen in einer Welt, wo die Grenzen zwischen Unschuld und Verantwortung, spielerischer Fantasie und den kalten Hindernissen der Erwachsenen immer mehr verschwimmen.

Genau das ist es, um was ich Dich bitten möchte. Etwas mehr Zeit für Kinder, Kinder zu sein. Kannst Du die Zeit für Fantasie und Spielerei etwas verlängern? Kannst Du sie ablenken von einer Welt, die verrückt geworden ist, damit sie lachen statt weinen? Vor allem die, die sich Sorgen um Familienmitglieder machen oder krank sind oder hungern oder arm sind? Vor allem die, die in Häusern Schutz vor Bomben suchen, die zitternd vor Angst oder Kälte in Boote gesetzt werden, damit sie vor Umweltkatastrophen oder Krieg geschützt sind? Bitte mache ihr Leben etwas heller mit einem Augenblick voller Freude und Hoffnung.

Wenn ich mir das so überlege, hast Du es dieses Jahr nicht leicht gehabt. Und wenn ich noch mehr darüber nachdenke, weiß ich nicht, ob ich Dich um ein Laserschwert bitten und tatsächlich eins kriegen (nicht, dass ich jemals eins bekommen hätte) vergleichbar damit ist, das Raum-Zeit-Kontinuum zu kontrollieren und das Gute der Kindheit etwas zu verlängern.

Jedenfalls inspirierst Du die, die Dir schreiben, dazu, an Wunder zu glauben und voller Ehrfurcht darauf zu hoffen, dass sie zu Bett gehen und am nächsten Morgen etwas Neues besitzen werden. Du spornst zu gutem Benehmen an und wenn ich mich richtig erinnere auch dazu schlechtes Benehmen in letzter Minute vergessen zu machen, damit man nicht übersehen wird. Denke auch an die, die Dir gerne schreiben würden, aber nicht können, weil sie Analphabeten sind. Höre ihnen zu und gibt ihnen die Zeit und die Gelegenheit, lesen und schreiben zu lernen, damit sie ein besseres Leben führen und ihrer Armut entkommen können.

Du tust mir ein bisschen leid. Und ich schätze mal, dass ich genau das gemacht habe, was ich eigentlich nicht tun wollte … Dich darum zu bitten, die Probleme der Erwachsenen und einige der größten Sorgen lösen zu helfen, die wir um unsere Kinder haben. Ich verspreche Dir, dass ich Dir extra Portwein und Minzkuchen da lassen werde.

Viele liebe Grüße

Benedict x

 

Den Brief im Original gibt es hier

Bletchley Park – where the codebreakers are still alive

At the beginning: two confessions.
The first: The name “Bletchley Park” sounds familiar for me since years. I can’t remember why or can’t put my finger on the occasion when the place where hugely intelligent minds cracked the German Enigma code during the Second World War first appeared in my knowledge. And the fact that “Enigma” is connected to Alan Turing was always hidden somewhere in the far regions of my brain – maybe because of some history teacher back at school (a bow to him whoever he was).

The second: it needed a Benedict Cumberbatch to get my mind to work and bringing my knowledge back to me. So when it was confirmed that Benedict was about to play Alan Turing in “The Imitation Game” I happily dived into the topic, reading Andrew Hodges’ “The Enigma” and literally getting my hands on any possible information about the codebreaker that helped to shorten the war and saved millions of life. And soon enough I made up my mind to see  Bletchley Park for myself, a wish that came true in September of 2015.

Only about an hour train drive from London, Bletchley Park is a space packed with a huge pile of information about Enigma (there are lots of different machines on display),  both a replica of the original Bombe and the one used in the film “The Imitation Game” (that helped decoding the German messages very fast) and insight looks into life at wartime Bletchley Park with the help of sounds and voices at special spots throughout the place and with offices decorated with very much love to every single detail so that the rooms give the impressions their inhabitants are just off for a lunch break (as the sheet of paper in their typewriters say).

Alan Turing's desk Photo: Petra Breunig

Alan Turing’s desk Photo: Petra Breunig

Especially in Alan Turing’s office, looking at his desk with papers spreading everywhere, his wardrobe where clothes are stuffed carelessly inside and the radiator with a mug chained to, ready to be used in a moment, the past seems to be so alive that I expected Alan Turing tapping me on the shoulder when I carefully stared at his desk, taking a picture.

With the special exhibition  “The Imitation Game” about to end on November 1st 2015, some Benedict Cumberbatch fans who are in London for “Hamlet” at the Barbican may think about a visit – they should make up their mind.

[Update: The Imitation Game-exhibition will be open at least till July 2016  “due to popular demand”.

 

 

Hamlet und die Besserwisser

Besserwisser hat es schon immer gegeben. Daher ist es etwas unfair, sie mit Hamlet in einem Satz zu erwähnen. Noch dazu in der Überschrift. Aber es passt so schön – und ist natürlich nichts weiter als eine Google-Honig-ums-Maul-Schmiererei, um mehr Klicks auf diesen Blogeintrag zu bekommen.

Hamlet passt deshalb so gut, weil es vielleicht das bekannteste Stück William Shakespeares ist, und weil gerade Benedict Cumberbatch im Londoner Barbican Theatre nahezu täglich auf der Bühne steht. Genau das aber scheint für so manche Kulturexperten das Problem zu sein. Denn der britische Schauspieler, der durch seine Rolle in der BBC-Serie “Sherlock” auch bei uns bekannt wurde und zuletzt in “The Imitation Game” im Kino zu sehen war, hat Fans, die keine Kosten und Mühen scheuen, ihn zu sehen. Nun sollte es Beobachtern (oder sollte ich Außenstehenden schreiben?) egal sein, wofür man sein schwer verdientes Geld ausgibt. Und stundenlanges Anstehen für Karten oder am  Roten Teppich, um ein Autogramm zu bekommen, ist nicht jedermanns Sache. Aber sollte nicht jeder nach seiner Fasson selig werden, solange andere dabei nicht zu Schaden kommen?

Das erste Mal

Doch ganz offenbar ist das mit dem “zu Schaden kommen” so eine Sache. Denn noch bevor sich der Vorhang im Theater das erste Mal hob, gab es für kulturelle Besserwisser mehr als genug zu kritisieren: Sämtliche Tickets für alle Vorstellungen waren innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. Und das nur, weil die Fans Benedict Cumberbatch sehen wollen. Diese Fans können sich nicht benehmen. Sie schreien, sie freuen sich und brechen schon mal in Tränen aus, wenn ihr Idol lächelt oder gar mit ihnen redet. Schlimmer noch: sie haben keine Ahnung von Hamlet, von Shakespeare, und es soll tatsächlich welche geben, die noch nie (!!!) im Theater waren! Alles in allem sind solche Leute wenn nicht der Untergang des Abendlandes, so doch mindestens eine Bedrohung für die Kultur an sich, was im Grunde genommen genau das Gleiche ist. Schlimm genug, wenn solche Meinungen gepostet und damit in die Weiten des Internets geplärrt werden. Gänzlich unerträglich wird es aber dann, wenn Kulturexperten sich schreibend zum Hüter des Heiligen Grals ernennen (vorzugsweise in einer möglichst elitären Sprache) und über Leute die Nase rümpfen, die sie anhand von Satzfetzen oder aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten zu kennen meinen. Selbstverständlich halten es die wenigsten von ihnen für nötig, mit Fans zu reden – ob sie das Gehörte oder Gelesene richtig wiedergeben ist dann noch mal eine ganz andere Sache.

Was ist schlimm daran, sich für einen Schauspieler zu begeistern?

Was bitte, ihr Besserwisser, ist so schlimm daran, dass Menschen sich für einen Schauspieler begeistern? Liegt es daran, dass es nicht um Fußball geht und es viele weibliche Fans sind? Frauen (ja Frauen!), erwachsene Frauen mit Jobs, Familie, also mit einem richtigen Leben, in dem Benedict Cumberbatch zwar eine wichtige, aber nicht die alles entscheidende Rolle spielt. Die weltweit Freundschaften schließen, sich treffen und bereit sind, Neues auszuprobieren –  sei es eine Stadt zu entdecken, eine fremde Sprache zu sprechen, ein Buch zu lesen, einen Film zu sehen oder ins Theater zu gehen.

Hört einfach auf, anderen zu sagen, was sie zu tun und zu lassen haben, auch und gerade wenn es um Kultur geht. Denn es ist nichts Schlimmes daran, wenn man das erste Mal ins Theater geht, das erste Mal Shakespeare liest oder sieht. Und es ist nichts Schlimmes daran, Benedict-Cumberbatch-Fan zu sein.

Sorry, I’ll go & see Hamlet

Yes, I know. I’m the one people who know everything about books, theatre, cinema or other cultural stuff are shaking their heads. And (hold your breath) I’m not a theatre goer. It’s not that I don’t like it, but I prefer a good film or a good book. But I’m reading and watching nearly everything or at least I give it a try – no matter if it’s mainstream or highly recommended by critics written in a very fine language where every single word, every single letter is very well chosen in the one and only attempt to tell me what I have to watch or what I have to read. (Trust me, I do know how journalists work.)

But: I don’t care what critics think.

I don’t care if they tell me that fans of Benedict Cumberbatch will watch Hamlet because of him. Because I am a fan.
I don’t care if they believe that I’m a woman who is silly and weird. Because I am when I’m not on duty. Mostly.
I don’t care if they are rolling their eyes, strongly believing I have no idea what Hamlet is about. Because I do know Hamlet – even as a non native I’m able to understand most of Shakespeare’s play. (There are very good translations and even bilingual editions out there.)
I don’t care if they think that I can’t behave myself. Because I have survived Sherlocked, I met Benedict, I didn’t scream, but had a nice but very little chat with him.
I don’t care if they think fans travelling from other countries to London simply for a play are in no ways to be taken seriously. Because I did it for The Imitation Game. And I will do it for Hamlet. Again.

Honestly: I like reviews with a strong opinion that are absolutely clear about the verdict. But I hate it when critics don’t know what they are writing about, when a simply internet research could help. And I hate it when they are disrespectful to an audience they know nothing about. And yes: fans are an audience, too. And I am one of them.

 

Hamlet auf Deutsch

Hamlet von William Shakespeare ist Weltliteratur – und wie so oft bei diesen Werken nicht einfach zu verstehen, zumal wenn man kein Muttersprachler ist. Wer sich auf eine Theateraufführung – beispielsweise die mit Benedict Cumberbatch in der Titelrolle vorbereiten möchte, hat die Auswahl zwischen einer Reihe von Ausgaben.

Hilfreich finde ich eine zweisprachige, die zwar in der Übersetzung nah am Original bleibt, dabei aber weder zu altertümlich noch zu modern daher kommt. Liebevoll gemacht ist der Hamlet des Ars-Vivendi-Verlags, der übrigens auch zahlreiche andere Werke William Shakespeare in der gleichen Aufmachung – gebunden, Schutzumschlag, Lesebändchen und Zusatzinformationen – herausgebracht hat und noch bringen wird. Die Übersetzung von Frank Günther, der mehrfach für seine Arbeit ausgezeichnet wurde, ist für meinen Geschmack genau richtig. Wem diese Ausgabe zu teuer ist, kann versuchen, sie antiquarisch oder als Mängelexemplar bei booklooker.de zu bekommen. Mein Hamlet hat im Gegensatz zu den anderen Bänden nur ein Lesebändchen; meiner Richard-III-Ausgabe fehlt der Schutzumschlag, die Bücher an sich sind aber im besten Zustand.

Günstiger sind natürlich Taschenbuchausgaben. Bei dtv gibt es eine zweisprachige Ausgabe ebenfalls in der Übersetzung von Frank Günther. Eine englische Ausgabe mit der Übersetzung schwieriger Wörter gibt es im Reclam-Verlag. Ebenfalls im Reclam-Verlag ist die als Standard-Übersetzung geltende von Schlegel/Tieck zu haben. Der Diogenes-Verlag hat diese Übersetzung – “behutsam revidiert” wie es heißt – ebenfalls im Programm. In ihrer Ausgabe sind zudem noch “Romeo und Julia” und “Othello” enthalten.

Wer sich unschlüssig ist, sollte  versuchen, die Ausgaben und ihre Übersetzungen zu vergleichen und herausfinden, welche ihm neben Preis und Ausstattung am meisten zusagt.

Sherlocked – the convention

Where shall I start writing about an weekend that was stuffed with such a variety of experiences that still are not sorted in my mind – probably never will?

At the beginning there was this series on telly I fell in love with a couple of years ago. BBC’s “Sherlock” is a treat not only because of the extraordinary professionals that are dealing with bringing a modern Sherlock Holmes to life in our modern times. But it brings fans and crew together in a way that is fascinating and heartwarming at the same time.

Excited and scared at the same time
So when Sherlock the official convention was announced earlier this year, it soon was clear that fans started planning their trip to London – fans from all over the world. And when it finally was time to walk into ExCel, the exhibition and convention centre in London for registration and picking up some items, I – being a totally con newbie – was excited, thrilled and a bit scared. Excited and thrilled because I would finally meet Benedict Cumberbatch in real life, scared because I totally had no clue how not to behave like a idiot and not to fall over while waiting in the queue for my first photoshoot with a man I adore both as a brilliant actor and as a human being. When it was my turn to walk the few steps in front of the camera, I was totally calm and relaxed just because I looked at him while waiting. And although it was only a matter of a few seconds, I obviously managed to say “Good morning, so nice to meet you finally”. Obviously because Benedict looked at me (I mean those eyes!!) and saying “How are you? Nice to meet you, too” (that voice!!) he put his hand on my shoulder. Seconds later, the camera has fixed that moment forever, Benedict answered my “Thank you, have a nice day” with a “Have a nice day, too. Take care” and it was my turn to grab my pic, stroll outside, meet my best friends and other fans who smiled at me who had survived her first BenMoment ever.

A smile at the end of a long day
When I met Benedict for a second shoot inside the 221B Baker Street set, it was almost the end of a long day. He, sitting in Sherlock’s chair, looking tired, gave me a smile. “How are you?” “Tired, but fine. Has been a long day.” “Yes”, he answered and while I desperately tried not to fall off or into John’s chair, I realised Benedict murmured something like “Take care, the chair is very low”. Only seconds later I crawled out of the chair, hoping not to fall over my own feet and straight in front of Benedict’s shoes. “Thank you and all the best for you”, I stumbled, looking for seconds straight into his eyes, eyes that brightened (seemed that my voice was still functioning) while Benedict gave me a lovely smile “Aw.That’s very nice. Thank you. Take care” and I was out of the set again.

I have no idea how others went through these moments, how it was for them meeting Benedict and all the other actors. I found Benedict as lovely, nice, charming and polite as I ever thought he would be. And I respect him even more considering the fact that he must have met hundreds of fans in only one hour, maybe a thousand when the day came to an end. A day where I saw him on stage for a Q&A with fans and introducing a screening of Scandal in Belgravia that wrapped up my day, where he was funny, cheeky and a joy to watch and listen to.

Andrew’s yellow chucks
But there was a con world beyond Benedict, too. And it was thrilling and exciting meeting lots of the other actors. One of my highlights was Andrew Scott’s photoshoot and him signing my pic later. It seems he was really enjoying his time, looking straight at me when I walked over to him for the photoshoot, smiling and giggling as if he was meeting and old friend. A bright smile welcomed me later when it was my turn for getting Andrew’s autograph. “You left me a crying mess after ‘Pride’,” I said, causing him to look baffled at me. “But it’s all fine now that you are wearing yellow chucks.” “Yaaah, chucks are cool, aren’t they?” Andrew laughed out loud, smiled while he was handing my pic over.

Lars Mikkelsen who made me feel even more tiny at my photoshoot, seemed pleased and smiled when I said “The Team” hooked me. Una Stubbs greeted me with open arms and made me feel as we could have tea together instantly. Louise Brealey hugged me, asked when I was returning to Germany, ordered nice weather when she learned I had another day in London for strolling round the city (thx, btw, it worked perfectly) and left me with another warm hug, saying “Meet you on Twitter”.

Besides photoshoots and signing, I attended talks with Steven Moffat, Mark Gatiss, Lars Mikkelsen and Andrew Scott, watched a special effect show with Danny Hargreaves and unfortunately missed others. But I met lovely people literally from all over the world. People who were funny, kind, intelligent, interested in such a variety of things and very polite in ignoring my English. People who were friendly enough recognising me behind my Twitter account and started a chat and whom I hopefully will meet again online and in RL. People who are sharing the same love for a fandom which is able to communicate with quotes alone and which hopefully will stay a kind and friendly one.

Yes, this weekend was packed with a huge schedule and it was exhausting. But is was definitely worth it.

Alan Turing – His work and impact

If you stumbled across Alan Turing because of the film “The Imitation Game” starring Benedict Cumberbatch in the lead role, you may be aware of Andrew Hodges’ biography “The Enigma” – the basis of Graham Moore’s Oscar awarded screenplay.

A much deeper inside look at Alan Turing’s work which helped breaking the German enigma code, shortened the Second World War by at least two years and saved millions of lives, you should read the huge book “Alan Turing – His work and impact” by S. Barry Cooper and Jan van Leewen. Yes, there are lots of mathematical theories, even formulas (something very awful for people like me unable to cope with numbers) but the more than 870 pages, accompanied by indexes and bibliographies are worth reading, browsing through essays about and from Alan.

“He was a genius: he was ‘a wonder of the world’.
Bernards Richards about Alan Turing

One essay that strikes me most  – besides the ones by Alan himself which offer a look inside the brain of a man a colleague described as “a Wonder of the world” – is the piece “Why Turing cracked the Enigma code and the Germans did not” by Klaus Schmeh. The German computer scientist explains that Germans were unable to bring their cryptographers together to find a possible weakness in the Enigma code itself. Despite the fact that German experts were aware of a possible breach, Britain’s success in breaking Enigma was only revealed in the 1970s when details about the codebreaker’s work at Bletchley Park became public.

“Alan Turing – His work and impact” may not be an easy read. But it is worth every try.

S.Barry Cooper, Jan van Leeuwen: Alan Turing – His work an impact, Elsevier, £ 53 can be ordered here.

Foto: pb

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