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Bücher, Filme, Technik und Benedict Cumberbatch – auf Deutsch and in English

Kategorie: Internet (Seite 1 von 3)

#Bloggerliebe: Ach, Bloggen!

Es ist immer etwas merkwürdig, wenn ich Auskunft darüber geben soll, seit wann genau ich mit dem Bloggen angefangen habe. Merkwürdig deshalb, weil mein Zeitgefühl mich trügt und ich sehr genau überlegen muss, wann ich mit meinem ersten Blog angefangen habe. Sicher weiß ich, dass mein erster Blog damals schon DieBedra hieß und das Licht des Internets auf Googles Blogspot erblickte. Ich fand es damals praktisch, weil ich als Google-Nutzerin den Werkzeugkasten gleichsam bekommen, aber noch nicht geöffnet hatte. Das muss wohl irgendwann zwischen 2010 und 2011 gewesen sein, vielleicht auch ein oder zwei Jahre früher.  Der Name – “DieBedra” stand von Anfang an fest, ich wollte die Verbindung zwischen meinem Blog und meinem Twitter-Account herstellen (der Name wiederum ist die fränkische Variante meines Vornamens und hat schon viele freudige Reaktionen ausgelöst).

“DieBedra” war ursprünglich gedacht als eine Nerd-Blog, der sich mit allen möglichen Technik-Themen beschäftigen sollte, die ich beruflich schreibend nicht abdecken konnte und die auf jeden Fall eine sehr persönliche Färbung haben sollten.  Ich erinnere mich noch sehr genau, wie aufgeregt ich war, als ich den ersten Beitrag veröffentlichte. Und wie erstaunt, dass ich tatsächlich Reaktionen bekam. Freilich waren und sind das bis heute wenige im Vergleich zu größeren Blogs, aber für mich war es Ansporn genug, mich näher mit der Technik hinter dem Bloggen zu beschäftigen und zu merken, dass mir Blogspot zu umständlich war und mir gleichzeitig zu wenige Möglichkeiten bot. “Wordpress musst Du nutzen”, sagten mir dann Leute, die wirklich eine Ahnung haben von Technik – verbunden mit dem Hinweis, dass ich damit keine Schwierigkeiten haben würde. DieBedra zog also um zu WordPress und ich änderte den Inhalt, schrieb weniger über Technik , dafür mehr über Filme und Bücher und über Benedict Cumberbatch, der mich dazu gebracht hat, meine Kenntnisse der englischen Sprache aufzufrischen, mehr in Englisch zu lesen – und zu schreiben.  Seit bald zwei Jahren hat DieBedra eine eigene URL und wieder hab ich gelernt, wie es ist, Inhalte mitzunehmen und worauf man beim Hosten achten muss (mein innerer Nerd war stolz).

Neben dem Spaß an der Technik ist natürlich der Spaß am Schreiben über das, was mir wichtig ist, geblieben. Und die durchweg netten und freundlichen Reaktionen von Lesern und (Twitter-)Followern, von denen ich einige im realen Leben kennenlernen durfte. “Deinem Urteil vertraue ich”, ist denn auch eine der schönsten Reaktionen, die ich bisher bekommen habe – und ein wunderbarer Ansporn weiterzumachen mit dem Bloggen.

 

Dieser Beitrag ist im Rahmen der “#Bloggerliebe” für Stefanie Leo entstanden.

This is to you, Twitter

Dear Twitter,

I have to say that it wasn’t love at first sight. Not at all.

When I decided I needed an account, I was bored and frustrated. Because I didn’t understand you. Not at all.

But then BBC’s “Sherlock” came my way and I fell in love with Benedict Cumberbatch and the series as a whole (or at least the episodes I managed to watch).  And I wanted more. More information about every tiny detail I could get my hands on it. There wasn’t much out there. But you, Twitter, had some lovely accounts that offered all I needed.

You made me tweet  in English (and the English version of this blog wouldn’t exist without you) which has been quite a challenge. You will never imagine how difficult it was to get the very first tweet out there. And how thrilling it was to learn that you, Twitter, wasn’t a mere stream of information. People actually reacted, responded to my tweets, connected my to their conversations. People I wouldn’t have met without Sherlock and Twitter.  Some of them I managed to meet in RL, some of them I only know because of their Twitter but I miss them when they don’t update their status and am worried when I don’t see them online for a few days without warning.

Critics might say that this is how internet addicts behave and I should get myself some help to get rid of my addiction. But if it is an addiction – chatting with people from all over the world, learning new things from a variety of topics, getting news updates almost the minute stories are happening – then I am an addict. But as Sherlock would say: I’m just a user.

And I like it that way

Petra

xx

SwiftKey – die Tastatur

Es gibt kaum etwas, was nervender sein kann als eine nicht funktionierende Tastatur. Egal ob am Laptop oder am Desktop-Rechner. Tippt man am Handy oder Tablet, kommt neben der Schnelligkeit, mit der man eben mal auf eine SMS oder eine andere Benachrichtigung antworten will, noch hinzu, dass man keine “richtige” Tasten hat. Und selbst wenn man sich an deren Verhalten gewöhnt hat – es gibt immer gute Gründe, sich über die Tastatur aufzuregen. Sei es, weil die Autokorrektur mitdenkt und die dümmsten Vorschläge sofort in die Tat umsetzt oder weil die angeblich selbstlernende Funktion ihre Bezeichnung nicht verdient.

Kostenlose App

Wer auf der Suche nach einer Alternative zur Default-Tastatur ist, sollte SwiftKey eine Chance geben. Die kostenlose App gibt es für Apple- und Android-Geräte in den jeweiligen Stores. Neben unterschiedlichen Themes (zusätzliche sind kostenpflichtig), die die Tastatur unterschiedlich einfärben, kann man die Größe ändern und einstellen, ob man “normal” tippen oder lieber wischen möchte. Außerdem kann man unter anderem wählen, wie schnell die Tastatur auf den Tastendruck reagiert, ob man bei langem Tastendruck Akzente sehen und ob man den Ziffernblock einblenden möchte. Die Autokorrektur kann man natürlich auch abschalten. Vertipper merkt sich SwiftKey auch, die kann man aber einfach wieder aus den Vorhersagen löschen.

Was für mich SwiftKey unschlagbar macht, ist zweierlei:
Über das Google-Konto synchronisiere ich die Worteingabe zwischen  Handy und Tablet.  Einmal eingerichtet, lernt die App innerhalb kurzer Zeit, was ich tippen will und schlägt die richtigen Wörter vor.
Weil ich neben Deutsch auch in Englisch tippe, habe ich  das Wörterbuch für britisches Englisch installiert. Den Wechsel zwischen Deutsch und Englisch erkennt SwiftKey ohne Probleme. Lediglich in der Beta-Version, die ich seit ein paar Tagen zusätzlich installiert habe (ja, ich gebe zu wegen der neuen Emojis), scheint diese Erkennung minimal langsamer abzulaufen.

Für mich ist SwiftKey mittlerweile die App, auf die ich am wenigsten verzichten möchte.

 

Theme1

Änderungen in den Einstellungen kann man gleich testen. Screenshot: Petra Breunig

Theme2

Nochmal, aber mit einem anderen Theme für die Tastatur. Screenshot: Petra Breunig

Sherlock und Deutschland

Es ist eines dieser Dinge, das ein ständiges Ärgernis ist, der Satz “Dieses Video ist in Ihrem Land nicht verfügbar.” Nun mag es irgendwo in den Tiefen des Rechts berechtigte Gründe für diese Sperre geben. Unbegreiflich ist es, wenn solche Gründe, die Ausstrahlung einer weltweit populären Sendung wie das Weihnachtsspecial der erfolgreichen BBC-Serie “Sherlock – The Abominable Bride” in Deutschland nicht nur im Fernsehen verhindern. Sondern auch wohl wegen des Erstausstrahlungsrechts der ARD eine zeitnahe Übertragung im Kino verbieten. Denn die deutsche Fassung, wird irgendwann (Vermutungen gehen Richtung Ostern) unter dem Titel “Die abscheuliche Braut” synchronisiert laufen.

Wohlgemerkt: synchronisiert! Keine Zweikanaltonfassung obwohl das technisch gesehen – siehe Arte – keinerlei Probleme machen dürfte, keine OmU-Version in der Mediathek – siehe ZDF und das jüngste Beispiel “The Fall”. Auf Anfragen unter anderem der Fanseite “Sherlock DE” gab es wohl keine Reaktionen. Auf meine E-Mail an die Zuschauerredaktion (siehe Screenshots) mit dem Hinweis darauf, dass echte Fans die Folge sowohl im Kino als auch später im Fernsehen anschauen und es daher sicher nicht zum Verlust von Einschaltquoten kommen würde, verbunden mit der Bitte, die negative Entscheidung doch noch einmal zu überdenken, bekam ich die die lapidare Antwort doch noch einmal zu einem späteren Zeitpunkt nachzufragen. Die Tatsache, dass die Folge am 1. Januar ausgestrahlt werden würde, war der Zuschauerredaktion am 23. Dezember offenbar noch unbekannt.

Screenshot: Petra Breunig

Screenshot: Petra Breunig

 

 

Screenshot: Petra Breunig

Screenshot: Petra Breunig

Genauso unbekannt dürfte es offenbar den Veranwortlichen sein, dass Sherlock eine absolute Erfolgsserie ist – eine Tatsache, die noch am Tag danach beim Schreiben dieses Blogeintrags dadurch bestätigt wird, dass der Hashtag #Sherlock in den deutschen Twittertrends ist. Obwohl die BBC hierzulande offiziell nicht empfangbar ist. Was bleibt, ist die vage Hoffnung, dass Zuschauer irgendwann die Originalfassungen im Fernsehen gezeigt bekommen oder dass die BBC als Pay-TV das Licht deutscher Wohnzimmer erblicken wird. Bis dahin bleiben den Fans Livestreams und DVDs/Blurays. Denn wie Sherlock sagt: “You know my methods, John”.

 

Das Titelbild dieses Beitrags ist hier zu finden.

[Update: Laut dieses BBC-Entertainment-Journalisten haben 8,4 Millionen Zuschauer das Special bei der Erstausstrahlung in der BBC angeschaut. In diesen Zahlen sind spätere Aufrufe, etwa in der Mediathek der BBC, dem iPlayer, nicht enthalten.

[Update 5. Januar: Die ARD-Zuschauerredaktion hat mittlerweile auch mit eine Standardantwort geschickt. Auf weitere  Aspekte meiner E-Mail wird gar nicht eingegangen.

Screenshot: Petra Breunig

Screenshot: Petra Breunig

 

Screenshot: Petra Breunig

Screenshot: Petra Breunig

 

[Update 11. Januar: Die deutsche FanseiteSherlock_DE hat zu diesem Thema  einen offenen Brief and die ARD geschrieben. Er ist hier zu finden.

Google+ schaut anders aus

“Alles rot”, dachte ich als ich heute früh Google+ geöffnet habe. Denn Google+ hat ein neues Aussehen bekommen – zumindest ist es dann sichtbar, wenn man beim Einloggen den Hinweis auf das neue Design und die Frage, ob man wechseln möchte, entsprechend beantwortet.  Zumindest war das bei mir heute Morgen so. Beim erneuten Anmelden war Google+ sofort im neuen Design da.

Kreise und…

Und wie immer gehen die Meinungen über Gut und Schlecht, über Hübsch und Hässlich auseinander. Natürlich muss man sich an ein neues Aussehen erst einmal gewöhnen und es ist zunächst einmal nervig, wenn man gewohnte Dinge nicht mehr oder an einer anderen Stelle findet. Merkwürdig ist es beispielsweise, dass ich Beiträge von Leuten, die ich in meinen Kreisen habe, erst dann sehe, wenn ich den Kreis-Stream in den Einstellungen extra aktiviere. Weshalb dann in der Übersicht offenbar nur sieben dieser Kreise angezeigt werden und nicht alle, erschließt sich mir nicht. Ebensowenig ist es mir monentan (noch) ein Rätsel, ob ich nur zu dumm bin, die entsprechende Einstellung zu finden oder ob das vielleicht ein Bug ist, der nach einiger Zeit behoben wird. In den Apps sind jedenfalls alle Kreise verhanden.

…Hangouts

Verschwunden sind auch Hangouts, zumindest kann man einen Videoanruf nicht mehr von Google+ heraus starten. Will man das dennoch vom Rechner aus tun, installiert man in Googles Chrome eine Extension, die man dann wiederum über den “Apps”-Knopf in der oberen Leiste auswählen kann. Unpraktisch finde ich. Genauso wie die Tatsache, dass man nun nicht mehr mit einem Klick plussen kann. Dieses Funktion ist erst dann möglich, wenn man den entsprechenden Beitrag angeklickt und dann in das sich öffnende Fenster geklickt hat.

Der Sinn hinter der Layoutänderung wird dann augenfällig, wenn man sich Google+ auf dem Handy oder Tablet anschaut: es schaut überall gleich aus. Was wiederum dann praktisch ist, wenn man sich als aktiver Nutzer erst einmal an das neue Aussehen gewöhnt hat. Diejenigen, die nur deshalb Google+ öffnen, um festzustellen, dass es eine Geisterstadt ist und eigentlich schon gestern aufgehört hat zu existieren, kann jede Änderung herzlich egal sein.

 

Die Erklärung von Google zum neuen Layout ist hier zu finden.

 

[Update: Hangouts sind wohl deshalb aus Google+ verschwunden, damit man diesen Dienst auch ohne Google-Account nutzen kann. Wie bisher auch kann man es weiterhin über Gmail aufrufen.
Luke Wroblewski schreibt außerdem, dass das jetzige neue Design ein Vorabversion sei, weshalb es hier und da noch haken kann.

 

 

Ubuntu – Der erste Kontakt

Wer sich von angesichts der mehr als problematischen Privatspähren-Einstellungen der neuesten Version von  Windows verabschieden oder einfach einmal etwas Neues ausprobieren möchte, muss keine Angst haben, seinen Computer unbrauchbar zu machen oder Daten zu vernichten. Vorausgesetzt, man geht überlegt zu Werke und hat alle wichtigen Daten auf einem externen Speichermedium gesichert. Sicherheitshalber sei gesagt, dass ich diese Betriebsanleitung aus eigener Erfahrung schreibe und keine Haftung übernehme, wenn etwas bei dem ein oder anderen nicht so läuft wie gedacht.

Nicht einfach drauflos installieren

Mein Rat an Linux-Anfänger: Neben etwas Zeit und Ruhe sollte man auf keinen Fall einfach drauf los installieren. Einem verzweifelten Nutzer, der unbedacht Ubuntu installiert hatte und damit seinen Rechner komplett lahmlegte, konnten selbst erfahrene Linux-Anwender nicht weiterhelfen. Aus dem Lesen des entsprechenden Forumeintrags blieb mir nur virtuelles Kopfschütteln, denn man muss schon sehr wagemutig sein, wenn man sich so den einzigen und noch dazu für die Arbeit benötigten Rechner zumindestens vorübergehend unbrauchbar macht.

Am besten und sichersten ist es, sich einen Live-USB-Stift herzustellen und Linux von dort aus zu testen. So merkt man recht schnell, ob der eigenen Rechner mit dem Betriebssystem zurecht kommt und ob man selbst damit arbeiten möchte. Denn schließlich geht es doch darum, sich selbst nicht unnötig auszubremsen. Als Einstiegsdroge in die Linux-Welt gilt Ubuntu. Um es auszuprobieren, braucht man zunächst einen USB-Stick, der mindestens 700 MB Speicherplatz haben sollte und natürlich das Betriebssystem. Man kann die Daten beispielsweise bei ubuntuusers.de herunterladen. Überhaupt kann  ich die deutschsprachige Seite und das Forum empfehlen. Hier gibt es nicht nur viel Wissenswertes über Ubuntu sondern auch Rat und Hilfe von erfahrenen Nutzern.

Mit Hilfe von Unetbootin Linux installieren

Der Weg über das Helferchen Unetbootin ist meiner Ansicht nach der einfachste, um Linux auf den Rechner zu installieren. Das Programm kann man über verschiedene Seiten bekommen, beispielsweise bei Chip oder direkt auf der englischsprachigen Homepage herunterladen – vom altertümlichen Design der Seite (und von Unetbootin selber) sollte man sich nicht abschrecken lassen. Unetbootin hat Versionen für Mac, Windows und Linux, aber auch allerlei Wissenswertes. Standardmäßig bietet Unetbootin verschiedene Linux-Distributionen zum Installieren an. Man kann aber auch die Version, die man sich vorher aus einer anderen Quelle heruntergeladen hat, verwenden. Keine Angst: das hört sich komplizierter an, als es tatsächlich ist, denn die Auswahlfenster sind selbsterklärend.

Unetbootin

Die Auswahlfenster von Unetbootin sind selbsterklärend. Screenshot: pb

Hat Unetbootin seine Arbeit beendet, muss der Rechner (mit eingestecktem USB-Stift) neu gestartet werden. Tut er das, erscheint beim Hochfahren beispielsweise statt des gewohnten Windows-Startbildschirms ein Auswahlfenster, das an die Urzeit des PCs erinnert. Durch die Pfeiltasten auf der Tastatur kann man auswählen, ob man Ubuntu installieren oder erst vom USB-Stift aus testen möchte. Wichtig: es läuft ein Countdown, den man sicherheitshalber durch einen Klick auf eine Pfeiltaste unterbrechen sollte. Dann hat man nämlich Zeit, die gewünschte Option auszuwählen und letztlich durch die Enter-Taste zu bestätigen. Entscheidet man sich für “Ubuntu ausprobieren” (was ich jedem Anfänger empfehle), wird weder am vorhandenen Betriebssystem noch an der Festplatte irgendetwas verändert. Und das Benutzermenü führt zuverlässig durch alle wichtigen Punkte – auch wer vorher noch nie etwas ähnliches ausprobiert hat, kommt mit den Anweisungen klar.

Weigert sich der Rechner, vom USB-Stift zu starten, muss man die Boot-Reihenfolge ändern. Wie man in das entsprechende Auswahlmenü kommt, ist vom Rechnermodell abhängig. Der Hinweis, welche Taste das ist, wird aber beim Hochfahren eingeblendet. Wichtig: der Wechsel ins Bootmenü ist nur für einen relativ kurzen Zeitraum möglich, hat man den verpasst, fährt der Rechner ganz normal hoch und man muss ihn neustarten. Wenn das trotz mehrfachen Versuchen nicht gelingt, kann es helfen, einen anderen USB-Port am Rechner auszuprobieren. Bei meinem Thinkpad X100e hat die Installation von Linux Mint so endlich funktioniert.
Wenn man mehr mit Ubuntu machen möchte, kann man es direkt vom USB-Stift aus entweder parallel zu einem vorhandenen Betriebssystem installieren oder es als ausschließliches System verwenden. Wie so oft ist das meiner Ansicht nach eine reine Geschmackssache und natürlich abhängig davon, was man mit seinem Rechner machen möchte oder muss.
Ich selbst hatte  seit fast fünf Jahren Ubuntu auf meinem Lenovo Thinkpad T61 installiert. Zunächst parallel zum mitgekauften Windows XP, dann hatte ich nur noch Ubuntu im Einsatz.  Mittlerweile habe ich ein Thinkpad X1 mit aktuell Ubuntu 15.04.

Noch ein Tipp zum Schluss: es kann nie schaden, vor dem Testen den vorhandenen Rechner zu googeln und auf diese Weise herauszufinden, ob es Schwierigkeiten bei der Installation geben könnte. Das empfiehlt sich auch, wenn man einen neuen Rechner kaufen und auf ihm Linux installieren möchte.

Google Plus lebt

GooglePlus  ist eine Geisterstadt. Niemand nutzt es. Regelmäßig ploppt diese Aussage auf, egal ob man Nachrichten im Internet oder in den sogenannten traditionellen Medien verfolgt. Aktueller Anlass ist die Ankündigung von Google, einen Google-Plus-Account nicht mehr verpflichtend zu machen, um Googles Dienste nutzen zu können.  Etwas, was durchaus auch bei Fans umstritten  und vor allem was das Kommentieren und Teilen von YouTube-Videos betrifft, schlichtweg nervig ist.  Nun muss nicht jeder in einem sozialen Netzwerk aktiv sein und wenn man es tut, so hat sicherlich jeder seine persönlichen Vorlieben. Doch ein Satz wird nicht dadurch richtiger, dass man ihn immer wiederholt, auch nicht, wenn er von einem angesehenen Medium stammt.

Was mich dabei am meisten ärgert (Achtung! Persönlicher Rant!): so manch einer der Verfasser ist gar nicht auf Google Plus angemeldet oder ist nicht aktiv. “Google+ schließt langsam den Sargdeckel” heißt es auf ZeitOnline  und dass das Netzwerk von vielen Nutzern ungeliebt wäre. “Google lässt Google Plus langsam sterben” titelt “Newsslash” und der Branchendienst turi2 glaubt ebenfalls, dass Google sein Netwerk beerdigen will. Diese Beispiele habe ich völlig willkürlich aus einer Google-Suche herausgegriffen und bei keinem der Autoren ein aktives Profil gefunden. Mag sein, dass sie alle in privaten Communities unterwegs sind, ich vermute aber, dass sie den Fehler machen, wie viele, die mit Google Plus nichts anfangen können (das ist jetzt meine Unterstellung): Sie legen einen Account an, erwarten, dass sie Freunde finden, die sie schon aus anderen Netzwerken und/oder aus dem realen Leben kennen und sich die Unterhaltungen quasi von alleine ergeben werden.

Genau das aber passiert meiner Erfahrung (Ja, ich bin auf Google Plus aktiv) nach nicht.  Denn die vermeintliche Geisterstadt ist von sehr aktiven – und meist auch sehr freundlichen – Geistern bewohnt, die durchaus bereit sind, auf einen Post zu reagieren. Wenn dieser Post aus welchen Gründen auch immer für sie interessant ist. Wer nur ein Foto oder einen Link teilt, wird in der Regel weniger Reaktionen bekommen als wenn er noch ein paar kommentierende Sätze  hinzufügt, sich also etwas Mühe gibt. Ja, das macht Arbeit. Ich finde aber, dass es sich lohnt. Denn im Vergleich zu Facebook bekomme ich beispielsweise auf die gleichen Beiträge bei Google Plus  viel mehr Reaktionen und ich habe schon zahlreiche gute Unterhaltungen geführt.

Was auch immer Google  vorhat – Google Plus ist jedenfalls keine Geisterstadt.

Twitter!

Twitter is apparently the one of my social media platforms that I discovered twice. First time it was one of the “Hey-there-is-something-new-on-the-internet-you-have-to-be-part of-things”. So I signed in, found myself lost in space, especially with the restriction of 140 characters and simply forgot about it.
Then back in 2012 I was on withdrawal from BBC’s Sherlock and very eager to find more information about my beloved series. I honestly can’t remember why on earth I came back to my Twitter account and started searching for anything that could comfort my hunger for news on that specific topic. You may read my previous entry here (beware it’s German).

And then after a while, the magic happened. There were people out there actually reacting to my tweets, retweeting them, even answering my ridiculous stupid attempt to write in English (of course they will never know how frightened I was to hit the “Tweet” button to send my first lines into Twitterverse) and don’t hit the 140-character-limit. In the weeks and months to come, I learned to appreciate Googles’s translater for both finding the right words and getting the meaning of the tweets in my timeline. Which was and is very important because slowly I got more followers, followers who didn’t stay silent but starting to include me in their conversations, even tagging me when something crossed their minds they thought I could be interested in or helpful in some way or another. Now, another three years later, things have improved and I’m not hyperventilating any more when writing in English, switching to German and back again.

What I still find quite useful is this:
•Changing the browser’s spellchecker to English (UK) and have no doubts that you know how to write proper German.
•Have Google’s translater open in another tab (and the app installed on your phone) – you can’t know what will pop up in your timeline.
•Let SwiftKey help you with your writing on you tab or phone. This alternative keyboard to the default one that is already installed is the best I stumbled upon so far. You can download dictionaries for your preferred languages, sync over various devices and watch how the app gets better the longer you use it.
TwitLonger is quite nice when you are at you computer. On mobile you should give Seesmic a try. This app is as far as I know only available for Android and is no longer supported. But if you manage to install it, you find it very useful because Seesmic will post your stuff on Twitter and Facebook but it can be connected to TwitLonger and automatically link your tweets over there.

Google Play Music

Um es vorweg zu sagen: Ich nutze keine Apple-Geräte, aber es ist mir egal, womit meine Umgebung surft, telefoniert oder Musik hört. Und die Schnappatmungen, die manchen Apple-Fan befallen, wenn der Konzern etwas Neues vorstellt oder es auch nur ankündigt, sind mir egal. Schließlich reagiere ich ähnlich, wenn es um Dinge geht, die mir besonders am Herzen liegen. Dass die Ankündigung von Apple, jetzt auch ins Geschäft mit den Musikstreaming-Diensten einsteigen zu wollen, die üblichen Reaktionen auslöste, gehört für mich irgendwie zu Apple dazu: Ohne das ganz große Pathos, das einem schon mal glauben lässt, das Musikstreamen wurde gerade erst erfunden, scheint es nicht zu gehen.

Dass neben dem immer wieder angeführten und  zweifellos etablierten Spotify auch Google seit Ende 2012 seinen Streamingdienst Play Music  in Deutschland anbietet, ist nicht allen bekannt. Warum eigentlich? Schließlich erlaubt Google seinen Nutzern, 50.000 Lieder in seine Cloud hochzuladen, das komplette Angebot zu streamen, Lieder zu überspringen, in eigene Playlisten zu sortieren, gekaufte Lieder als praktische MP3-Dateien herunterzuladen und auf einem beliebigen Gerät zu hören. Offline Musik hören funktioniert genauso wie die Lieder auf ein kompatibles Soundsystem zu streamen, das bei mir Sonos heißt. Auch Googles Chromecast nimmt problemlos Kontakt auf. Genauso problemlos funktioniert Google Play Music, egal ob über seine Android-App, als Musikdienst über die Sonos-App, über die Internetseite unter Windows oder Linux Ubuntu. Laut Google können iTunes-Nutzer ihre Musiksammlung kostenlos hinzufügen.

Wie alle anderen Dienste auch kostet Googles Abo 9,99 Euro im Monat – nach der üblichen Testphase von 30 Tagen. Wer Google Music seit der Testphase hat, zahlt immer noch nur 7,99 Euro monatlich.

Mein erstes Fazit steht hier.

Chromecast und meine Apps

Eines der besten technischen Helferchen, die ich mir vor bald zwei Jahren gekauft habe, ist Googles Chromecast. Und vielleicht die am besten angelegten 35 Euro, zumindest in diesem Bereich. Während die Bedienung nach wie vor einfach ist und mir wahlweise mein Nexus 7oder mein Nexus 5 als Fernbedienung dient, haben sich ein paar Apps (alle für Android und von Google Play Store) als die für mich besten und am meisten genutzten herausgestellt.

Netflix: Die App funktioniert intuitiv und beamt Filme oder Serien zuverlässig zum Chromecast. Das war letztlich der Grund, weshalb ich Watchever gekündigt habe. Denn die Übertragung hatte immer wieder Hänger, das Bild baute sich nur teilweise auf oder stoppte ganz. Die Netflix-App bietet auch die Möglichkeit, während der Übertragung die Sprache des Films zu wechseln, Untertitel ein- oder auszuschalten.

MT Cast: Die App wurde mittlerweile zwar aus dem Google Play Store entfernt. Ich habe sie immer noch installiert und nutze sie auch gelegentlich, denn sie bietet die Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sender  ARD, ZDF, Arte und 3Sat zusammen und funktioniert sehr zuverlässig. Wer sie ausprobieren möchte, findet sie hier zum Herunterladen.

[Update: die App derARD unterstützt mittlerweile auch den Chromecast.

ZDF: Meiner Ansicht nach äußerst praktisch ist die App des ZDF (die auch ZDFinfo, ZDFkultur und ZDFneo umfasst)- spätestens seit sie den Chromecast unterstützt und seit das ZDF dazu übergegangen ist, Sendungen vor dem Ausstrahlungstermin schon in der Mediathek zur Verfügung zu stellen. Neben dem Inhalt der Mediathek kann man auch das Live-Programm selbst streamen. Sie ist eine meiner Lieblingsapps.

Filmon.com ist unter Fans ausländischer Fernsehsender eine beliebte und vielgenutzte Seite, auf der man neben allen Sendern der BBC und privaten Sendern aus Großbritannieren zahlreiche andere fremdsprachige Fernsehsender im Livestream empfangen kann. Zwar ist die Qualität immer unterschiedlich, dafür ist die SD-Variante kostenlos. Für die HD-Qualität muss man ein Abo abschließen. Ob der Stream dann tatsächlich besser ist, kann ich nicht beurteilen. Wer Erfahrungen hat, möge doch bitte entsprechend kommentieren. Die App ist zumindest momentan im Play Store nicht mehr auffindbar. Schade, denn meine ältere Version unterstützt den Chromecast sehr zuverlässig.

Local Cast: Diese App hat sich von Version zu Version verbessert und streamt – wie der Name schon sagt – neben Videos unter anderem auch Bilder  vom jeweiligen Gerät, sondern beispielsweise auch von Google Drive. Schönes Detail: Local Cast ist auch vom Lockscreen aus steuerbar – im Gegensatz zum kostenpflichtigen All Cast, der im Grunde die gleichen Funktionen hat, aber für mich weniger zuverlässig werkelt.

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