Es ist immer etwas merkwürdig, wenn ich Auskunft darüber geben soll, seit wann genau ich mit dem Bloggen angefangen habe. Merkwürdig deshalb, weil mein Zeitgefühl mich trügt und ich sehr genau überlegen muss, wann ich mit meinem ersten Blog angefangen habe. Sicher weiß ich, dass mein erster Blog damals schon DieBedra hieß und das Licht des Internets auf Googles Blogspot erblickte. Ich fand es damals praktisch, weil ich als Google-Nutzerin den Werkzeugkasten gleichsam bekommen, aber noch nicht geöffnet hatte. Das muss wohl irgendwann zwischen 2010 und 2011 gewesen sein, vielleicht auch ein oder zwei Jahre früher.  Der Name – “DieBedra” stand von Anfang an fest, ich wollte die Verbindung zwischen meinem Blog und meinem Twitter-Account herstellen (der Name wiederum ist die fränkische Variante meines Vornamens und hat schon viele freudige Reaktionen ausgelöst).

“DieBedra” war ursprünglich gedacht als eine Nerd-Blog, der sich mit allen möglichen Technik-Themen beschäftigen sollte, die ich beruflich schreibend nicht abdecken konnte und die auf jeden Fall eine sehr persönliche Färbung haben sollten.  Ich erinnere mich noch sehr genau, wie aufgeregt ich war, als ich den ersten Beitrag veröffentlichte. Und wie erstaunt, dass ich tatsächlich Reaktionen bekam. Freilich waren und sind das bis heute wenige im Vergleich zu größeren Blogs, aber für mich war es Ansporn genug, mich näher mit der Technik hinter dem Bloggen zu beschäftigen und zu merken, dass mir Blogspot zu umständlich war und mir gleichzeitig zu wenige Möglichkeiten bot. “Wordpress musst Du nutzen”, sagten mir dann Leute, die wirklich eine Ahnung haben von Technik – verbunden mit dem Hinweis, dass ich damit keine Schwierigkeiten haben würde. DieBedra zog also um zu WordPress und ich änderte den Inhalt, schrieb weniger über Technik , dafür mehr über Filme und Bücher und über Benedict Cumberbatch, der mich dazu gebracht hat, meine Kenntnisse der englischen Sprache aufzufrischen, mehr in Englisch zu lesen – und zu schreiben.  Seit bald zwei Jahren hat DieBedra eine eigene URL und wieder hab ich gelernt, wie es ist, Inhalte mitzunehmen und worauf man beim Hosten achten muss (mein innerer Nerd war stolz).

Neben dem Spaß an der Technik ist natürlich der Spaß am Schreiben über das, was mir wichtig ist, geblieben. Und die durchweg netten und freundlichen Reaktionen von Lesern und (Twitter-)Followern, von denen ich einige im realen Leben kennenlernen durfte. “Deinem Urteil vertraue ich”, ist denn auch eine der schönsten Reaktionen, die ich bisher bekommen habe – und ein wunderbarer Ansporn weiterzumachen mit dem Bloggen.

 

Dieser Beitrag ist im Rahmen der “#Bloggerliebe” für Stefanie Leo entstanden.