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Corona – Noch mehr Serien gegen die Langeweile

Bingewatching, also mehrere Folgen einer Serie hintereinander schauen, dazu fehlt im normalen Alltag häufig die Zeit. Aber was ist schon normal, wenn man wegen der derzeit geltenden Ausgangsbeschränkung mehr zuhause ist. Zeit, die man für Serien verwenden kann – zum Beispiel für diese:

Familienserien
Wer Erinnerungen an die eigene Kindheit und Jugend auffrischen will, wird in der ZDF-Mediathek fündig. In „Ich heirate eine Familie“ verliebt sich der Junggeselle Werner Schumann (Peter Weck) in die geschiedene Mutter dreier Kinder Angelika Graf (Thekla-Carola Wied). Die in Jahren 1983 bis 1986 ausgestrahlte Serie besteht aus ursprünglich 14 Folgen. Weil die drei Langfolgen aufgeteilt wurden, ist in der Mediathek eine 17-teilige Fassung abrufbar.

Im Oktober 1985 öffnete „Die Schwarzwaldklinik“ im idyllischen Glottertal ihre Türen. In insgesamt 70 Folgen stand nicht unbedingt die medizinische Arbeit im Vordergrund. Ganz im Stil späterer Seifenopern ging es rund um den Chefarzt und Leiter der Klinik, Professor Dr. Klaus Brinkmann, um Herz-Schmerz, die Reibereien zwischen Kollegen und Beziehungsstress. 73 Folgen (sechs Staffeln plus das Special „Die nächste Generation“) stehen in der ZDF-Mediathek.

Die erste Staffel der Serie “Girl Friends” um die beiden Freundinnen Marie (Marielle Millowitsch) und Ilka (Tamara Rohloff) ist ab dem 1. April in der ZDF-Mediathek verfügbar.

Krimiserie
Zwei Staffeln zu je acht Folgen der bislang teuersten Fernsehproduktion Serie „Babylon Berlin“ stellt die ARD in ihrer Mediathek (inklusive Hörfassungen) zur Verfügung. Wer die Ereignisse dieser Krimiserie im Berlin des Jahres 1929 bei ihrer Erstausstrahlung verpasst hat, kann sich per Stream in das Ende der Weimarer Republik versetzen lassen. Oder aber seine Erinnerungen auf den neuesten Stand bringen, denn die Ausstrahlung der dritten Staffel ist in der ARD für den Herbst geplant. Aktuell ist sie beim mitproduzierenden Sender Sky zu sehen.

Dokumentationen
Unterhaltung in Serie ganz anderer Art versprechen Dokumentationen, die sich mit Natur oder Tieren beschäftigen. Immer wieder faszinierende Einblicke in Orte, die uns sonst verborgen bleiben, bietet das ZDF mit seiner sonntäglichen Reihe „Terra X“. In der Mediathek sind diverse Folgen zu finden, unter anderem die spektakuläre Sendungen „Lichter der Tiefsee“, „Faszination Erde“ und „Sieben Kontinente – Ein Planet“.

 

Corona: Filme und Serien gegen die Langweile

Es war nicht einfach, eine  Buchauswahl zu treffen – bei Filmen und Serien ist das noch schwieriger.  Die meisten der hier aufgeführten sind bei den üblichen Streaming-Diensten zu finden oder als DVDs/Blu Rays zu kaufen.

Filme:

Tolkien: Dieser bildgewaltige Film war leider nur  kurz und in wenigen Kinos zu sehen. Schade, denn das Leben des Autors von “Der Herr der Ringe”, der im Grunde nicht nur eine Fantasy-Geschichte, sondern mit Mittelerde auch gleich einen ganz eigene Welt erschaffen hat, wird hier so wunderbar erzählt, dass man den Film gern öfter schauen mag.

 

Ich war noch niemals in New York: Ein Film, der sich nicht ernst nimmt und dabei jede Menge Spaß macht. Was man bei einem deutschen Film nicht für möglich gehalten hätte, funktioniert mit diesem ganz wunderbar. Und er verbreitet einfach nur gute Laune.

 

Das perfekte Geheimnis: Drei Frauen, vier Männer treffen sich zum Abendessen. Sie sind zum Teil seit Jahrzehnten befreundet und kommen auf die Idee, ihre Handys auf den Tisch zu legen. Jede Nachricht, jeder Anruf wird entweder vorgelesen oder über Lautsprecher geführt, so dass jeder jede Unterhaltung mithören kann. Das führt zu Chaos und Überraschungen und ist beste Unterhaltung. Tipp: auch den Abspann anschauen.

 

Marvel’s Avengers-Filme sind immer gut, um der Realität für ein paar Stunden zu entfliehen: Der letzte, “Endgame”, ist auch beim wiederholten Anschauen der kurzweiligste Drei-Stunden-Film seit Langem. Wer vorher noch keinen dieser Superhelden-Filme gesehen hat, sollte zumindest die Ironman-Filme gesehen haben. Hilfreich ist unter anderem diese Liste.

 

 

Der wunderbare Garten der Bella Brown: Die Londoner Bibliothekarin Bella Brown will seit Jahren ein Kinderbuch schreiben. Als sie vor die Wahl gestellt wird, entweder ihren verwilderten Garten herzurichten oder auszuziehen, entscheidet sie sich für die Gartenarbeit. Der Film ist liebenswert und etwas sonderlich – also im Grund so, wie wir uns die Briten eigentlich vorstellen.

 

Pride: Während die Bergarbeiter im Großbritannien der Thatcher-Jahre wegen der Schließung zahlreicher Zechen streiken, gehen in London Schwule und Lesben auf die Straße, um für mehr Rechte für Homosexuelle zu demonstrieren. Der auf wahren Ereignissen und Personen beruhende Film räumt mit Vorurteilen auf und zeigt, dass das Einstehen für eine gute Sache nicht hoffnungslos ist.

 

Star Trek: 13 Kinofilme und natürlich Serien: Die Vereinigte Förderation der Planeten hat mit “Picard” auf Amazon Prime ihre neueste Serie (und meiner Ansicht nach eines der besten Intros). Beste Gelegenheit also mal wieder in die unendlichen Weiten abzutauchen. Die Originalserie, die bei uns unter “Raumschiff Enterprise” im Fernsehen lief, ist ebenso wie “The Next Generation”, “Voyager” und “Deep Space Nine” auf Netflix zu finden.

 

Serien:

Strike: Wie schon geschrieben, bin ich Cormoran Strike verfallen. Die BBC-Serie mit Tom Burke (bekannt aus der Serie “Musketiere”) in der Titelrolle setzt die Geschichten um den Privatdetektiv mehr als angemessen um.

 

Outlander: Claire Randell findet sich auf unerklärbare Weise in der Vergangenheit wieder.  Was die gelernte Krankenschwester im Schottland des Jahres 1743 erlebt, ist Stoff für fünf Staffeln der Fantasy-Serie, vier Staffeln sind  mittlerweile auf Netflix zu sehen.

 

The Last Kingdom: Die lose auf historischen Ereignissen basierende Serie wurde ursprünglich für die BBC produziert und ist bei uns auf Netflix zu finden. Erzählt wird die Geschichte von Uhtred, der  in Angelsachsen des 9. Jahrhunderts zur Zeit des Königs Alfred the Great bei einem Überfall der Wikinger entführt wird und als einer der ihren aufwächst. Die vierte Staffel ist für April angekündigt.

 

The Crown: Die britische Monarchie unter Queen Elizabeth II. – wenn das kein Stoff für eine Serie ist. “The Crown”  ist eine dieser Serien, die man gesehen haben muss. Mittlerweile sind drei Staffeln auf Netflix zu sehen.

 

Downton Abbey: In sechs Staffeln  (insgesamt 52 Folgen) und einem Kinofilm wird das Leben der britischen Adelsfamilie Crawley von 1912 bis 1927 mit viel Liebe zum Detail erzählt. Findet man Gefallen am Stoff und den Darstellern ist es so, als hätte man neue Famillienmitglieder adoptiert.

 

 

Broadchurch: Sp spannend, dass man schon mal mit angehaltenem Atem auf der Sofakante sitzt, ist die Krimiserie “Broadchurch”. Gut dass es drei Staffeln gibt, die inhaltlich aufeinander Bezug nehmen, aber immer eigene Fälle behandeln. Oscar-Preisträgerin Olivia Colman (als Ellie Miller) und David Tennant (als Alec Hardy) sind überragend und der Soundtrack  von Ólafur Arnalds hörenswert.

Unterleuten: Die dreiteilige Serie erzählt vom fiktiven brandenburgischen Dorf Unterleuten, in dem ein Windpark entstehen soll. Das lässt Gräben zwischen Ossis und Wessis, Zugezogenen und Alteingesessenen aufbrechen. Die Serie ist gerade erst im ZDF gelaufen und in der Mediathek zu finden.

 

Ku’damm: Die beiden Staffeln (Ku’damm 56 und Ku’damm 59)  erzählen die Geschichte der Familie Schöllack in den 1950er Jahren. Neben den eigentlichen Folgen bietet das ZDF in der Mediathek auch Dokumentationen und einiges Wissenswertes.

 

Naturdokus sind im Idealfall unterhaltsam, vermitteln Wissen und zeigen umwerfend schöne Bilder. Eine davon ist “Unser blauer Planet”, die unter anderem bei Amazon Prime zu kaufen ist. Ähnliche Dokus gibt es aber auch bei Netflix oder in den Mediatheken von ARD und ZDF und Arte.

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