Jana Revedin: Die Gärtnerin von Venedig

Eri wächst auf einem Bergbauernhof auf, aber sie will mehr vom Leben. Sie fängt ein Studium an, merkt aber, dass sie das nicht erfüllt.

„Wieder fiel Erie ihre Mutter ein. Es war das erste Allerheiligen- und Allerseelenfest, das sie ohne sie erlebte.“

Sie bricht ab, macht eine Gärtnerlehre und bewirbt sich in Venedig, obwohl sie von der Bepflanzung der Lagune keine Ahnung hat. Erie genießt die Umgebung, die Atmosphäre Venedigs, doch sie merkt auch, dass ihr neues Leben nicht so einfach ist, wie sie sich das gedacht hat. Neben einem Chef, der durchaus freundlicher sein könnte, stößt sie auch auf Ungereimtheiten bei der Verwendung von EU-Fördermitteln.

„Die Mutter war nicht mehr auf ihren Plätzen. (…) Nun konnte auch Eri aufbrechen. Nach Venedig.“

Jana Revedin beschreibt in „Die Gärtnerin von Venedig“ eine Geschichte von Verlust und Neuanfang und dem Mut, sich auf Unbekanntes einzulassen. Herausgekommen ist eine Geschichte, die trotz der Themen, mit denen sich jeder irgendwann einmal auseinandersetzen muss, eingängig zu lesen ist.

Jana Revedin: Die Gärtnerin von Venedig, Braumüller, 24 Euro.
Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt.

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