diebedra.de

Bücher, Filme, Technik und Benedict Cumberbatch – auf Deutsch and in English

Schlagwort: Film

Der verlorene Sohn

Ein Sohn, der erkennt, dass er schwul ist. Ein Vater, der Baptistenprediger und Inhaber eines Autohauses ist. Und eine Mutter, die sich entscheiden muss, ob sie immer nur passiv sein will. Jared (Lucas Hedges) stellt mit seinem Outing nicht nur das zutiefst religiöse Leben seiner Mutter Nancy (Nicole Kidman) und seines Vaters Marshall (Russell Crowe) auf den Kopf, sondern das der ganzen Gemeinde. Zusammen mit deren Predigern fällt die Entscheidung, den 19-jährigen Jared in ein Zentrum zu schicken, in dem Homosexuelle mit der “Reparativtherapie” geheilt werden sollen – basierend auf der Überzeugung, dass sie “so” nicht auf die Welt gekommen sind. Unter dem Druck, seine Familie und seine religiöse Identität zu verlieren, entschließt sich Jared, die brutalen und entwürdigenden Methoden des Therapeuten Victor Sykes (Joel Edgerton) über sich ergehen zu lassen.

“Ich denke an Männer. Ich weiß nicht wieso, und es tut mir auch leid.”

“Der verlorene Sohn” ist alles andere als Popcorn-Kino und streckenweise nur schwer zu ertragen. Das liegt vor allem am  brillanten Lucas Hedges, der wie schon zuvor in “Ben is back” erneut beweist, dass er die schockierenden Erlebnisse, die darin gipfeln, seine Identität auszulöschen (der englische Titel “Boy Erased” weist das viel deutlicher aus als der deutsche) glaubhaft darstellen kann. Flankiert von einer Nicole Kidman, die  streckenweise die Verkörperung amerikanischer Hausfrauen-Klischees ist und Russell Crowe, der bis zuletzt nicht von seiner religiösen Überzeugung abweicht, zieht der Film den Zuschauer in den Bann. Bis zum Ende, das dem Film nicht gerecht wird.

Der Film basiert auf den Erinnerung von Garrard Conley, der seine Erlebnisse unter anderem im Roman “Boy Erased” (auf Deutsch im Secession-Verlag) verarbeitet hat.

★★★★

 

Green Book

In the 1960s Tony Lip (Viggo Mortensen) is a bouncer in a New York nightclub. When this is closed due to renovation, he applies for a job Dr. Don Shirley (Mahershala Ali) has to offer. As it turns out, Shirley is not a “normal” doctor but a highly acclaimed black pianists who looks for a driver for his upcoming tour into America’s deep south. Tony takes this job, trying everything to stick to the schedule and reaching every town just in time to settle the stage and prepare for the next concert. The deeper they get into the southern states, where segregation is still in place, Tony realises that Don is only welcome and cheered at when he is the pianist on the stage  but not as a black man. Don on the other hand learns that Tony is a man he can rely on.

“It takes courage to change people’s hearts.”

“Green Book” which title refers to the “Negro Motorist Green Book“, an annual guide book for afro-american roadtrippers, tells a story that isn’t totally new to both the big and the small screen. But the way the story between two different men who become unlikely  friends is told here, is funny and sad and shocking and it has a warmth that draws you easily into its 130 minutes – with no boring moments.

Mahershala Ali took a Bafta, a Golden Globe and an Oscar as best supporting actor, while Viggo Mortensen was nominated as leading actor.
“Green Book” won the Oscar for best picture.

[Updated after the Oscars ceremony

★★★★★

Ben is back

Es ist eine ganz besondere Überraschung für die Familie, denn der 19-jährige Ben (Lucas Hedges) steht an einem kalten und verschneiten Tag plötzlich vor der Tür. Seine Mutter Holly (Julia Roberts) ist voller Freude, sollte doch ihr Sohn Weihnachten in einer Drogen-Entzugsklinik verbringen. Während Tochter Ivy (Kathryn Newton) und Stiefvater Neal (Courtney B. Vance) skeptisch sind und glauben, dass es für Ben viel zu früh ist, die Klinik zu verlassen, tut Holly alles, damit ihr geliebter Sohn keinen Rückfall erleidet. Sie versteckt alles, womit seine Sucht getriggert werden könnte,  nimmt sich vor, ihn keine Sekunde aus den Augen zu lassen und gleichzeitig ihre Familie zusammenzuhalten.

“Du wirst mir keinen Augenblick von der Seite weichen. Denn In den nächsten 24 Stunden entscheide nur ich, ganz allein , verstanden?”

“Ben is back” ist ein sehr intensiver Film, der vor allem auf die Präsenz einer beeindruckenden Julia Roberts setzt. Dabei ergänzt sie sich kongenial mit Lucas Hedges, der Ben gleichzeitig sensibel, verletzlich, aber auch schroff und ablehnend spielt. Alles in allem ist der Film keine leichte Unterhaltung, bietet er weder – so viel sei verraten – ein Happy End, noch gibt es während der ganzen 103 Minuten Momente der echten Entspannung oder des Glücks. Immer erwartet man, dass irgendetwas passiert, auch wenn man nicht so genau weiß, was das denn nun eigentlich sein sollte. Vielleicht ist das der Grund, weshalb dieser Film möglicherweise einer sein wird, der von diesem Filmjahr im Gedächtnis bleiben wird.

★★★★★

Colette

What if you are a gifted author whose stories are beloved by their readers? You can make a living out of it – but only if you are a man. That’s the problem Gabrielle Colette (Keira Knightley) faces after she has moved with her husband Henry Gauthier-Villars (Dominic West) from rural France to Paris. Here they live a bohemian life at the dawn of the 20th century. While her husband tries to write articles for various magazines with the help of ghost writers, he discovers Colette’s talent and convinces her to write novels. The first one is published under his name – Willy – and becomes a huge success with an audience demanding for more. Henry, keen to earn more money by selling more “Claudine” novels, forces Colette to continue writing under his name while they both enjoy a celebrity’s couple’s life including parties and different sexual relationships.

“My name is Claudine, I live in Montigny; I was born there in 1884; I shall probably not die there.”

But as time goes by, a frustrated Colette doesn’t want to hide her authorship anymore, she wants to be more than only her husband’s wife – questioning the norms of society.

“Colette” is a beautifully made film where every single detail of the set is chosen very carefully. Keira Knightley fits perfectly in this set and in the corsets, skirts and dresses while being witty, funny, angry and all in all a joy to watch. In 2014 she was Benedict Cumberbatch‘s Alan Turing‘s fiancée and life long friend Joan Clarke in “The Imitation Game” which earned her (and Benedict) an Oscar nomination. In this film Keira is on top of her performance abilities, portraying Colette from a shy girl to a strong woman ready to walk her way in a society dominated by men. One of the shiny 2019 Oscars could carry Keira’s name.
★★★★★

Die Frau des Nobelpreisträgers

“Ich in eine Königsmacherin”, sagt Joan Castleman (Glenn Close) auf die Frage, was sie denn so mache. Spätestens dann ist dem Zuschauer klar, dass irgendetwas nicht stimmt an der Geschichte des erfolgreichen Schriftstellers Joe Castleman (Jonathan Pryce), ihres Ehemanns, dessen Laufbahn mit der Verleihung des Literaturnobelpreises gekrönt wird. Joe hat seine besten Jahre hinter sich und ist offenbar darauf angewiesen, dass ihn seine Frau  umsorgt, treusorgend könnte man schreiben, denn Joan kümmert sich nicht nur darum, dass er seine Herztabletten regelmäßig nimmt. Sie ist auch seine Sekretärin und sorgt dafür, dass er Termine einhält. Und sie vermittelt zwischen ihm und dem gemeinsamen Sohn (Max Irons), der ebenfalls Schriftsteller werden will und der nichts lieber möchte, als von seinem Vater anerkannt zu werden.

Anerkannt werden, das möchte auch Joan, nicht dafür, dass sie eben das ist “Die Frau des Nobelpreisträgers” wie der Filmtitel schon sagt.  Denn sie und nicht Joe ist die eigentliche geniale Schriftstellerin, die aus den Ideen ihres Mannes die erfolgreichen Bücher schreibt, die ihm den Nobelpreis einbringen.

“Es gibt nichts Verwerfliches, an dem was wir tun.”

“Die Frau des Nobelpreisträgers” ist ein ruhiger Film, der von den Hauptdarstellern lebt. Doch das allein reicht nicht. Freilich zeigt  Glenn Close all das, was man von einer mehrfach ausgezeichneten Schauspielerin erwartet, aber auch nicht mehr. Es fehlt den ganzen Film hindurch das letzte Stückchen, das den Zuschauer emotional packt und für Joan mitfiebern lässt. Dass Glenn Close im Vorfeld der jüngsten  Golden-Globe-Verleihung für ihre Leistung hochgelobt und letztlich als beste Hauptdarstellerin in einem Drama ausgezeichnet wurde, ist meiner Ansicht nicht gerechtfertigt.

☆☆☆☆

Alan Turing – ein echter Held

Der Zweite Weltkrieg ist auch bald 70 Jahre nach seinem Ende immer noch präsent, jedenfalls wenn man sich den Stoff ansieht, aus dem Filme und Bücher gemacht sind. Mit “The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben” (115min, Verleih: Square One) kommt am 22. Januar ein weiterer Film, der in dieser Zeit spielt, ins deutsche Kino. Doch er ist nicht einfach ein weiterer Film, der in dieser Zeit spielt.

“The Imitation Game” ist ein Film über den auch bei uns weitgehend unbekannten Helden Alan Turing. Der englische Mathematiker war zusammen mit seinen Kollegen maßgeblich daran beteiligt, den Zweiten Weltkrieg – wie Experten heute meinen – um bis zu vier Jahre zu verkürzen und Millionen Leben zu retten, indem er den deutschen Enigma-Code knackte. Doch der Film ist weit davon entfernt im Pathos zu ersticken, denn er ist auch eine Tragödie. Turing, den Zeitgenossen als liebenswerten, aber etwas merkwürdigen Menschen beschreiben, tat immer das, wovon er überzeugt war. Er lebte für die Mathematik, in der er als Genie galt, er war witzig und er war homosexuell zu einer Zeit, in der das verboten war und mit Gefängnis bestraft wurde.

“Sie brauchen mich viel mehr als ich Sie.”
Alan Turing in seinem Vorstellungsgespräch (meine Übersetzung)

TIG_OFTrailer_23_ 2014-07-21 16:22:34

Benedict Cumberbatch als Alan Turing – aus einem Trailer. Screenshot: pb

Der Film von Regisseur Morton Tyldum hat alles, was ein guter Film braucht: er ist witzig, spannend, herzerwärmend und herzzerreißend. Und er ist zu allererst ein Film über Alan Turing (gespielt von Benedict Cumberbatch), der Großbritannien loyal diente, alle Geheimnisse über seine Arbeit in Bletchley Park wahrte und dafür nicht etwa mit allen Ehren bedacht wurde, die ein Land vergeben kann. Alan Turing wurde dafür bestraft, homosexuell zu sein und mit Östrogen behandelt, um ihn von der Homosexualität zu heilen. Außerdem hielt man ihn für unzuverlässig, Geheimnisse für sich behalten zu können und schloss ihn von seiner Arbeit als Kryptoanalytiker beim späteren britischen Geheimdienst aus.

Benedict Cumberbatchs beste Leistung

Benedict Cumberbatch gilt Kennern zurecht als einer der besten Schauspieler seiner Generation. In “The Imitation Game” liefert er seine bisher beste schauspielerische Leistung auf der Kinoleinwand ab. Sein Alan ist verletzlich, arrogant, witzig, eigenbröterlisch und er tut und sagt immer genau das, was er in diesem Moment für richtig hält. Das wahre Können eines Schauspielers offenbart sich auch in dem, was er nicht sagt, dann nämlich, wenn ein Schauspieler mit einer einzigen Geste, einem einzigen Wimpernschlag einen ganzen Monolog erzählen kann. Das kann Benedict Cumberbatch den ganzen Film über, der in jedem Detail und mit jeder Rolle perfekt ist. Doch in der letzten Szene, die er zusammen mit Keira Knightley hat –  sie spielt Joan Clarke, eine Kollegin und Freundin, die auch noch nach Alan Turings Tod sehr viel für ihn empfunden hat – zeigt sich Benedict Cumberbatchs wahre Meisterschaft. Und die des Films, der auch in herzzerreißenden Szenen niemals kitschig ist.

“The Imitation Game” ist ein Film, den man gesehen haben muss. Er verdient jede Auszeichnung, für die er bereits jetzt gehandelt wird.

 

Update: [25.Januar 2015]

Gestern habe ich die deutsche Fassung gesehen. Und ich muss zugeben: Sie ist nicht so schlimm wie ich befürchtet habe. Erst vor ein paar Tagen habe ich den deutschen Trailer noch einmal gesehen und war der festen Überzeugung, dass die Synchronisation grottenschlecht ist. Vor allem beim Vorstellungsgespräch zwischen Alan Turing (Sprecher: Tommy Morgenstern) und Commander Denniston (Leon Richter) hatte ich den Eindruck, dass beide Synchronstimmen überhaupt nicht zu denen der Schauspieler passen und viel zu hoch rüberkommen. Ein Eindruck, der sich dann auch bestätigt hat. Dass Tommy Morgenstern, der auch Sherlocks deutsche Stimme ist,  hier Benedict Cumberbatch seine Stimme leiht, hätte ich nicht gedacht. Sie klingt mir vergleichsweise viel zu hoch. Was aber sicher daran liegt, dass ich nicht nur an Benedicts tiefe Stimme gewöhnt bin, sondern auch daran, dass ich viel im englischen Original anschaue – dem Internet sei Dank. Daher wirken Synchronfassungen auf mich irgendwie flacher und zu sehr einem Hochdeutsch angepasst, dass im üblichen Sprachgebrauch so nicht verwendet wird. Das gilt auch für “The Imitation Game”.

Es ist sicher nicht leicht, eine Synchronisation zu machen: Vieles aus der Originalsprache ist schlichtweg nicht 1:1 ins Deutsche zu übersetzen, von der Koordination der Lippenbewegungen ganz zu schweigen. Weil nicht jeder einem Film auf Englisch (oder auch einer beliebigen anderen Sprache) folgen kann, ist sie dennoch hilfreich. Wer aber die Möglichkeit hat, die Originalfassung zu schauen, sollte das unbedingt tun. Auch wenn es vor allem für Ungeübte nicht leicht ist. Es lohnt sich!

Den englischen Trailer gibt es hier.


Hier gibt es den deutschen Trailer.

Grundlage für den Film ist das lesenswerte Buch von Andrew Hodges “Enigma”. Meinen englischen Buchtipp gibt es hier.

You can find the English version of this entry here.

Third Star aims right at your heart

It’s not a light hearted film that will cheer you up. Yes, there is a birthday party at the beginning of “Third Star”, guests are happy, table is ready for them. But somehow things are not real. That’s because James Kimberly Griffith (Benedict Cumberbatch) has cancer. It will be his last birthday and everyone knows this.

“I’ll turn 29 today, won’t see 30”, says James at the beginning and sums all the tragedy in one sentence. He introduces his family, his best friends who drop in and within a few minutes the audience is hooked while James and his friends Davy, Bill and Miles are up to their trip to Barafundle Bay, James’ favourite place on earth.

“That’s not worth living for”

The trip shows all the tragedy of every one of them, having their lives they are desperately trying to cope with while they are focused on James. It’s because of him they come together – as we learn for the last time in his life – they help him, they have a vehicle build especially for this occasion, they carry him because James’ can’t walk properly any more. And they learn that James is only still alive because he swallows lots of drugs, especially morphine, to help him deal with the pain. While James sees his surrounding like a child – laughing at normal things – he’s wide aware that he doesn’t want to go on with his life. “Because of the pain, and the drugs I take for the pain, and the drugs I take for the side-effects of  the other drugs. (…) Gradually I’ll slip further into thinking solely about pain. And that’s not worth living for.”

“I ate healthily, but there was no snacking, no drinking, no bread, no sugar, no smoking.  Afterwards I had a pork belly roast.” (Benedict Cumberbatch about his role, Source: Glamour) 

“Third Star” is heartbreaking in it’s intense focus on James who is fragile and rude and well aware of all of his surroundings and of the fact that his friends  – brilliant played by JJ Field, Tom Burke and Adam Robertson – will have lives he doesn’t agree with but lives he will never be able to have himself. Benedict Cumberbatch’s James is fragile, childlike in his joy of ordinary things and always holds his public at the edge of tears (and honestly beyond this edge) without being kitschy.

[I wrote the original blog entry in German when the DVD finally was available again.]

You can buy the DVD on Amazon.UK here.

[Update: The film script is now available. You can order it here.]

[Update: The film is available in some countries on We are colony. Extras which are not available in the DVD can also be found there – for ridiculous little money you may support independent films.]

Benedict Cumberbatch rules the Oscars

Watching the Oscars is a very predictable thing. There will be lots of beautiful ladies with beautiful robes trying not to fall over, looking all gorgeous. Well most of them. There will be lots of guys looking very dapper in their suits. And there is Benedict Cumberbatch.

Of course he looks very dapper in his Spencer & Hart suit and we all were relieved seeing his hair curling and going back to his natural colour (yes there is a bit of grey in it). It seems that Benedict really enjoyed being on the Red Carpet, THE reddest and most important carpet existing in film industry. Looking relaxed, happy and smiling all over his face, he actually belongs there, in the middle of all of these stars who all pretend being very important and very Hollywood -ish. Benedict rules them all.

“It’s a non stop party. 
We’re going non verbal and dance.”
Benedict Cumberbatch after the ceremony

Despite the fact that he wasn’t nominated for an Oscar and Cumbercollective is sure he will be in for one next year probably for the upcoming film about Alan Turing “The Imitation Game”,  Benedict was the hidden winner of the ceremony. Yes, he presented Catherine Martin together with Jennifer Garner  for the award for best production design for The Great Gatsby. He cried during Lupita Nyong’s accepting speech for best supporting actress, he smiled and laughed on stage together with the crew of “12 Years a Slave”  and couldn’t stop smiling through all the interviews he gave before and after the ceremony.

Lupita Nyong and Benedict Cumberbatch. Screenshot: pb

Benedict seemed to be and still is all over the internet and especially twitter went mad when fans realized that he really was photobombing U2, giving nothing at all to ceremonial rules by being DorkyBatch and apparently being very proud of himself.

The photobombing shared by @fangirlfreak21 on Twitter

A feeling he shared with his fans lots of them watching the Oscar broadcast no matter how late or early it was due to timeshift, giggling and smiling with their beloved man, demanding only one thing: Please don’t behave like an adult, Benedict, and give us more of your DapperDorkBatch. You’ll get more of these writings and more Cumbercupcakes, ehm Muffins as you name them.

Photobomb – in Cupcakes by @vereentjoengB

Little Favour leaves you speechless

Benedict Cumberbatch as Wallace.
Foto: Sunny March/http://www.benedictcumberbatch.co.uk

You think that Benedict Cumberbatch is this perfect British gentleman, always dapper, always handsome (no we don’t mention the pics in flipflops and scarf because he’s always adorable)? Think twice. At least you have to after watching the short film “Little Favour” which is out now to buy on iTunes.

Seven years before the story of the film is settled, Wallace (Benedict Cumberbatch) left Her Majesty’s service and it’s ten years since his American counterpart and friend saved his life. Now – as Wallace is just about to start a relationship – James (Colin Salmon) comes back, asking just for a little favour.

This little favour is much more than just “little” as the story is unfolding. And despite the fact that the film is only about 22 minutes long, it is thrilling, exciting (yes it is bloody and some scenes are cruel) and with a very surprising turn that lefts you staring on your screen with open mouth. Patrick V Monroe has written and directed his first film – but surely will become a household name – with the promise to give us more films as perfectly as this. And it is indeed amazing, because actors, settings, music (will there be a soundtrack available somewhere?) and dialogues are just well –  perfect. And even if there are no words spoken and you just think that you’ve muted the sound (Production/Sound Mixer: Nigel Albermaniche), you’ll realize why Benedict Cumberbatch is such a brilliant actor: All what has to be said is in his face, his eyes, his impressions, even his movements. And honestly who cares about perfect suits, clean shirts and styled hair?

“Little Favour” is the first film produced by Sunny March. The company was founded by Adam Ackland, Benedict Cumberbatch, Ben Dillon and Adam Selves. The film was crowd funded with the original target of 25,000£ – which was outstripped, reaching 86,240£ within twelve days.

If part of this article sound weird this is due to the fact that I’m no native speaker, so don’t be too harsh.
Feel free to share this blog entry but please quote and link properly.

[Update: Little Favour is now available on We are Colony for little money. You not only get access to lots of extras. You also support independent film.]

 

© 2019 diebedra.de

Theme von Anders NorénHoch ↑

Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Du hier bleibst, gehe ich davon aus, dass Du damit einverstanden bist. This site uses cookies. By continuing browsing, you are agreeing to use of cookies. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen