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Bücher, Filme, Technik und Benedict Cumberbatch – auf Deutsch and in English

Schlagwort: Robert Galbraith

Bücher für den Sommer

Es soll ja Leute geben, die nur im Urlaub Bücher lesen. Für die, aber auch für alle, die auf der Suche nach neuer Lektüre sind, hier ein paar Tipps für den Sommer, aber natürlich auch für jede andere Jahreszeit.

Lukas Hartmann: Der Sänger:
Historische Romane sind die Stärke des Schweizer Schriftstellers Lukas Hartmann, dessen Werke immer mit einer scheinbaren Leichtigkeit geschrieben, aber akribisch recherchiert sind. So wie in seinem jüngsten Roman “Der Sänger“. Erzählt wird die Geschichte von Joseph Schmidt, den seine Flucht vor den Nazis in die Schweiz führt, wo er nach schwerer Krankheit stirbt. (Diogenes, 22 Euro)

Ian McEwan: Maschinen wie ich:
Liebe, künstliche Intelligenz und die Frage, was eigentlich einen Menschen ausmacht – das sind die Themen in “Maschinen wie ich” des britischen Schriftstellers Ian McEwan. Spätestens wenn der brillante Mathematiker und Knacker des Enigma-Codes Alan Turing auftaucht, ist klar, dass Ian McEwan auch Science-Fiction-Elemente eingebaut hat, die den Roman umso interessanter machen. (Diogenes, 25 Euro)

Kate Connolly: Exit Brexit – Wie ich Deutsche wurde:
Auch wer das Wort “Brexit”nicht mehr hören kann und mit britischem Understatement nur die Augen verdreht, sollte sich “Exit Brexit” der Guardian-Korrespondentin Kate Connolly nicht entgehen lassen. Denn es gewährt einen wunderbaren Einblick in das Leben eines zweisprachigen Haushalts, das Staunen über typisch deutsche Verhaltensweisen und erklärt, weshalb es für viele Briten hierzulande nur folgerichtig war, auf den Brexit mit dem Antrag auf die deutsche Staatsangehörigkeit zu antworten. (Hanser, 19 Euro)

Matt Haig: Mach mal halblang: 
Das Internet ist wunderbar, denn man kann mit Freunden weltweit in Kontakt bleiben, Filme schauen und diesen Blog lesen. Aber es setzt die Menschen immer mehr unter Druck, weil man glaubt, ständig online sein zu müssen. Dass man sich öfter bewusst machen sollte, wie viel Zeit man online verbringt und dass es  oft besser ist, einfach mal nur die Umgebung zu genießen, dafür plädiert Matt Haig in “Mach mal halblang” – ganz ohne erhobenen Zeigefinger. (dtv, 14,90 Euro)

Robert Galbraith: Cormoran-Strike-Romane:
Noch ein Privatdetektiv, der in den Straßen Londons unterwegs ist – aber was für einer. Cormoran Strike hat in Afghanistan einen Unterschenkel verloren und versucht sich nach seinem Ausscheiden aus der britischen Armee mehr schlecht als recht als Privatdetektiv über Wasser zu halten. Als ihm die Arbeitsvermittlung eine Sekretärin schickt, weiß er, dass er sich deren Gehalt auf keinen Fall leisten kann. J.K. Rowling hat unter dem Pseudonym Robert Galbraith bis jetzt vier Cormoran-Strike-Romane geschrieben, die ersten drei sind mittlerweile mit Tom Burke in der Titelrolle  von der BBC verfilmt und hierzulande unter anderem auf Sky, Google Play Film oder Amazon Prime zu sehen. Wer dieses Genre mag und Strike kennen lernen will, sollte mit dem ersten Band “Der Ruf des Kuckucks” anfangen. (alle Bände bei Randomhouse, ab 9,99 Euro)

Bücher für Weihnachten 2018

Bücher als Geschenke – was für den einen einfallslos sein mag, ist für den  Buchleser der Beweis dafür, dass er sich mit den Vorlieben des zu Beschenkenden auseinandergesetzt hat und aus der schier unerschöpflichen Auswahl an lieferbaren Büchern ein ganz bestimmtes ausgesucht hat. Und wer kurz vor knapp noch ein Geschenk braucht, kann sich damit entschuldigen, dass das Buch noch nicht auf Deutsch erschienen ist und er daher einen Gutschein überreichen muss.

Meine Empfehlungen aus Büchern, die ich heuer gelesen habe (und bei deren Auswahl ich gemerkt habe, wie unterschiedlich sie sind). Die jeweiligen Links führen zu ausführlicheren Blogbeiträgen:

Film-Entdeckung:
Mary Ann Shaffer: Deine Juliet (btb, 9,99 Euro): Als der Film in die Kinos kam, wusste ich nicht, dass er auf einem Buch basiert. “Deine Juliet” erzählt die überraschende Begegnung zwischen der Londoner Schriftstellerin Juliet und dem Club der Guernseyer Freunde von Dichtung und Kartoffelschalenauflauf kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs.

Bücher mit Tiefgang:
Wendy Mitchell: Somebody I used to know (Bloomsbury, ca. 12 Euro; erscheint unter dem Titel “Der Mensch, der ich einst war: Mein Leben mit Alzheimer”, im Juni 2019 auf Deutsch bei  Rowohlt, 12 Euro): Der deutsche Titel nimmt vorweg, um was es in dem Buch geht: Alzheimer – und wie die Autorin Wendy Mitchell damit umgeht und versucht ihr Leben neu darauf auszurichten. Das ist weniger sentimental als gedacht, aber dennoch sehr berührend.

Anthony Doerr: Memory Wall (btb,8 Euro): Unsere Welt, unser Leben besteht aus Erinnerungen, so wie das Leben von Alma Konachenk, die das Gedächtnis verliert und in deren Erinnerungen irgendwo der Hinweis auf ein Fossil versteckt ist.

James Rhodes: Fire on all sides (keine deutsche Übersetzung bisher, Quercus, ab ca. 8 Euro). Der britische Pianist James Rhodes wurde als Kind mehrfach vergewaltigt. Dieses Trauma hat er keineswegs überwunden, wie er erschütternd offen, aber auch gleichzeitig witzig, frech und direkt in “Fire on all sides” schreibt. Unter dem gleichnamigen Titel ist auch ein Album erschienen, das das Buch sozusagen begleitet.

Lieblingsschriftsteller:
Ian McEwan: Der Tagträumer (Diogenes, 10 Euro/The Daydreamer, Vintage, ca. 10 Euro): Die Kurzgeschichten im dünnen Band “Der Tagträumer” (Link führt zu meinem englischsprachigen Beitrag) haben alle die gleiche Hauptfigur: Den Jungen Peter Fortune, der nichts lieber macht als sich in den Körper von anderen Lebewesen zu träumen.

Matt Haig: Wie man die Zeit anhält (dtv, 20 Euro; How to stop time, Canongate, ca. 8 Euro): Der Roman erzählt die Geschichte von Tom Hazard, der zwar 439 Jahre alt ist – der aber äußerlich nicht altert. Das ist für Albas wie ihm ein Problem, denn natürlich merken die Menschen in seiner Umgebung, dass er anders ist.

Robert Galbraith: Weißer Tod (Blanvalet, 24 Euro, erscheint am 27. Dezember/Lethal White, ab 12 Euro): Der mittlerweile vierte Fall für den Privatdetektiv Cormoran Strike ist genauso spannend und gut geschrieben wie die vorherigen. Kennt der Beschenkte die noch nicht, mag aber Krimis, die zudem noch in London spielen, sollte man zum ersten Band  “Der Ruf des Kuckucks” (Blanvalet 10,99 Euro) greifen.

Bernhard Schlink: Olga (Diogenes, 24 Euro): Olga ist nach den Maßstäben am Ende des 19. Jahrhunderts zwar nur eine Frau. Aber sie weiß genau, was sie will. Selbstständig sein, eine Familie gründen – scheinbar unerreichbare Wünsche für eine Frau in Deutschland, in der immer radikalere Ansichten, die Politik bestimmen werden.

 

 

 

 

Bücher für den Sommer

Wenn der Jahresurlaub naht, überlegen sich auch Wenigleser, welche Bücher sie mit in den Urlaub nehmen wollen. Und auch wenn mittlerweile diverse Lese-Apps die von Werbemenschen gern zitierte Bibliothek in die Hosentasche befördern, so nehmen doch viele lieber das günstigere Buch mit an den Strand statt das teure Tablet. Wahlweise (und wegen der leichteren Lesbarkeit im hellen Sonnenlicht) gerne auch einen E-Reader wie den Tolino). Was also lesen? Vielleicht eines dieser Bücher:

Berührend
Ian McEwan: The Child in Time (deutsch: Ein Kind zur Zeit, Diogenes, 12 Euro): Stephen und Julie führen ein perfektes Leben bis die dreijährige Tochter Kate beim Einkaufen im Supermarkt plötzlich verschwindet. Der Alptraum aller Eltern und die sich daraus ergebenden Konsequenzen für ihr weiteres Leben erzählt Ian McEwan mit viel Gefühl, aber ohne sentimentalen Kitsch. Mein ausführlicher Buchtipp steht hier.

Spannend
Robert Galbraith: The Cuckoo’s Calling (Der Ruf des Kuckucks, Blanvalet, 9,99 Euro): Der Privatdetektiv Cormoran Strike  beschäftigt sich mit dem tragischen Tod des berühmten Models Lula Landry, das von seinem Balkon im Londoner Mayfair in den Tod stürzt. Und damit, dass er sich eigentlich keine Sekretärin leisten kann. “Der Ruf des Kuckucks” ist der erste Band einer vorerst dreiteiligen Krimireihe, auf die ich schon mal hingewiesen habe.

Rosa
Martin Suter: Elefant (Diogenes, 24 Euro): Ein kleiner rosa Elefant tritt plötzlich in das Leben des Obdachlosen Schoch – und der Leser muss herausfinden, ob das kleine Wesen echt ist oder nur eine Rauschfantasie. Mehr zum Buch steht hier.

Ein Klassiker:
Stefan Zweig: Die großen Erzählungen (dtv, 9,90): Wer den Schriftsteller Stefan Zweig schon immer mal entdecken wollte oder schon lange nicht mehr gelesen hat, sollte zu dieser Ausgabe greifen, die unter anderem auch  “Die Schachnovelle” enthält und über die ich hier etwas ausführlicher geschrieben habe.

Bücher meines Jahres 2016

Es ist wieder Zeit, Bilanz zu ziehen  und zu schauen, welche Bücher ich in diesem Jahr gelesen habe. Meine ganz persönliche Statistik zeigt, dass ich 2016 fünf Bücher mehr gelesen habe als im Vorjahr, was vielleicht daran liegt, dass ich die vergleichsweise kurzen Stücke von William Shakespeare gelesen habe. Erstmals habe ich auch mehr Bücher auf Englisch als auf Deutsch gelesen – auch daran ist der große englische Dramatiker schuld und ein neuer Detektiv, den ich für mich entdeckt habe.

Meine Bilanz:
Gesamt: 39 Bücher
Englisch: 21
Deutsch: 18
E-Books: 4 – neben dem mittlerweile in die Jahre gekommenen Kindle und meinem treuen N7 habe ich mittlerweile auch einen Tolino

Klare Leseempfehlungen gebe ich für diese Bücher. Aber Obacht: Bei meiner Auswahl habe ich weder Wert auf neue Bücher noch auf sogenannte wertvolle Lektüre wert gelegt:

Alte Freunde:
Henning Mankell: “Treibsand – Was es heißt, ein Mensch zu sein” und “Die schwedischen Gummistiefel” (beide bei Zsolnay erschienen) sind keine leichte Unterhaltung. In beiden geht es um das Altern, das Älterwerden und den Verlust von Freunden, aber auch von Fähigkeiten, die mit dem Verfall des Körpers einhergehen. Beide Bücher sind Mankells Vermächtnis und weder tieftraurig noch anklagend. Wer Mankell mag, muss sie lesen.

Ian McEwan: “Nussschale” (“Nutshell”). In seinem jüngsten Roman lässt der englische Schriftsteller ein ungeborenes Baby das Geschehen außerhalb des Mutterleibs kommentieren. Und das ist schockierend, witzig und niemals langweilig. Die wunderbare deutsche Übersetzung ist im Diogenes-Verlag erschienen.

Entdeckungen:
Benedict Wells: Vom Ende der Einsamkeit (Diogenes)  ist für mich meine persönliche Entdeckung des Jahres 2016. Die Geschichte um drei Geschwister, die behütet aufwachsen und nach dem plötzlichen Tod ihrer Eltern mit einer völlig anderen Situation zurechtkommen müssen. Wells erzählt eigentlich eine alltägliche Geschichte.  Aber er tut das ganz wunderbar.

Robert Galbraith: “Der Ruf des Kuckucks” (“The Cuckoo’s Calling”), “Der Seidenspinner” (The Silkworm), “Die Ernte des Bösen” (“Career of Evil”). Die drei Romane um den Privatdetektiv Cormoran Strike haben das, was man von guten Krimis erwartet: Spannung, Humor und Figuren, die eine Vergangenheit haben und sich im Verlauf der Geschichte entwickeln. Und Londonfans können die Wege auf der Stadtplan verfolgen. Ich habe die Bücher auf Englisch gelesen. Die deutschen Ausgaben sind bei Blanvalet erschienen. Die BBC verfilmt die Bücher gerade mit Tom Burke als Cormoran Strike.

William Shakespeare:
Wahre historische Hintergründe, Mord, Intrigen, Liebe, Hass und Humor – wer das gerne liest, sollte William Shakespeare eine Chance geben. Ich habe in diesem Jahr die drei Teile von “Henry VI” und “Richard III” gelesen. Wer öfter hier reinschaut oder mir auf Twitter folgt, weiß, dass mein Lieblingsschauspieler Benedict Cumberbatch als “Richard III” seine bisher beste schauspielerische Leistung abgeliefert hat. Die Dramen sind in einer zweisprachigen Ausgabe bei Ars Vivendi und dtv erschienen. Die BBC-Verfilmungen sind als DVDs erhältlich, allerdings ist Richard III (als Teil der Hollow-Crown-Serie) nur auf Englisch mit englischen Untertiteln erhältlich.

 

Bücher für Weihnachten

Ach je. Bücher für Weihnachten, also Bücher als Weihnachtsgeschenke. Ich sehe schon, wie die ersten mit den Augen rollen und denken: “Auch das noch.” Denn beim Lesen all dieser Bücherlisten – so finde ich jedenfalls – kommt man sich immer dumm und ungebildet vor, weil man von den meisten der vorgeschlagenen Bücher weder etwas gehört hat noch den Autor kennt (das gilt auch für Autorinnen, ich weigere mich aber jegliche Form der Genderisierung zu schreiben). Also, welche Bücher sollte man denn nun verschenken? Nur die, die einen selbst gefallen haben. Das ist mein Prinzip, nach dem ich im Gedanken durchgehe, wer sich über welche Lektüre am meisten freuen würde.

Für Krimifans:
Robert Galbraith: “Der Ruf des Kuckucks” (Blanvalet Verlag, 9,99 Euro) ist der erste von drei Bänden, in denen der Privatdetektiv Cormoran Strike Fälle löst, versucht, sein Leben auf die Reihe zu kriegen und dabei durch die Straßen Londons humpelt. Strike wurde im Afghanistan-Krieg (wer mag, kann darin einen Hinweis auf Arthur Conan Doyles John Watson lesen) so schwer verwundet, dass er seither auf eine Unterschenkelprothese angewiesen ist, um einigermaßen gehen zu können. Robert Galbraith – das Pseudonym von Joanne K. Rowling – schreibt so spannend, dass man das Buch gar nicht mehr weglegen möchte und erinnert im Stil an traditionelle Krimis, die ohne große Action auskommen und stattdessen mehr auf Taktik und Überlegung setzen.

Für Traditionalisten:
Siegfried Lenz: “Schweigeminute” (dtv , 7,90 Euro). Wer den Film, der kürzlich im ZDF lief, gesehen hat, sollte unbedingt die Novelle lesen. Denn in diesem Alterswerk des Autors wird so viel mehr erzählt und verdeutlicht, wie es in einem Film nie möglich ist. Denn vieles, was der Schüler Christian, der mit seiner Englischlehrerin Stella ein Liebesverhältnis hat, spielt sich gedanklich nur im Kopf des Jugendlichen und Ich-Erzählers ab. Ausgangspunkt ist die titelgebende Schweigeminute, bei der Beerdigung Stellas, die bei einem Schiffsunfall so schwer verletzt wird, dass sie an den Verletzungen stirbt.

Für Liebhaber englischer Literatur:
Ian McEwan: “Nussschale” (Diogenes, 22 Euro) ist das jüngste Werk des britischen Autors, der seine Geschichte dieses Mal aus der Sicht eines ungeborenen Kindes erzählt.

Für Entdecker:
James Rhodes: “Der Klang der Wut” (Nagel & Klimche, 22,90 Euro) ist, wie es James selbst sagen würde, ein Buch über Musik. Aber es ist auch die schreckliche Geschichte eines kleinen Jungen, eben James Rhodes, der fünf Jahre lang vergewaltigt wurde und der nur überlebte, weil er klassische Musik hört. Wer mag, sollte das Buch im Original lesen (“Instrumental”, Canongate, ca. 10 Euro), nicht um mit seinen Englisch-Kenntnissen anzugeben, sondern weil James’ Stil im Deutschen nur schwer erkennbar ist.  Heute ist James Rhodes ein erfolgreicher Pianist, dessen Konzerte genauso ungewöhnlich sind, wie sein Tweets.

Für Liebhaber von Briefen:
Petra Müller, Rainer Wieland (Hg): “Schreiben Sie mir oder ich sterbe” (Random House, 3 CDs, ca. 20 Euro): Hörbücher sind nicht jedermanns Sache. Man muss sich reinhören und konzentrieren, damit man nicht den Faden der Geschichte verliert. Praktisch sind aber kleinere Stücke, die man zwischendurch hören kann, wie diese Sammlung von Liebesbriefen berühmter Menschen.

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